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KBA: Automarkt bremst im April ab

KBA
Automarkt bremst im April ab
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Der deutsche Automarkt hat sich nach einem guten Jahresstart im April deutlich abgekühlt.
© Foto: David Leahy
Zum Themenspecial Automarkt Deutschland

Im April wurden in Deutschland 290.697 Pkw neu zugelassen und damit acht Prozent weniger als 2016. Im vergangenen Jahr waren die Osterfeiertage allerdings in den März gefallen.

Der deutsche Automarkt hat sich nach einem guten Jahresstart im April deutlich abgekühlt. Im vergangenen Monat wurden in Deutschland 290.697 Pkw neu zugelassen und damit acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte. Seit Jahresbeginn gibt es auf dem deutschen Automarkt aber noch ein Zulassungsplus von 2,5 Prozent.

Arbeitstagsbereinigt erzielte der April 2017 ein Wachstum von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Denn im vergangenen Jahr waren die Osterfeiertage in den März gefallen. "Das Wachstum im Pkw-Markt pro Arbeitstag setzt sich auch im April fort. Erfreulich ist auch, dass dieser Zuwachs mit einer vernünftigen Entwicklung der Vertriebskanäle einhergeht", sagte Reinhard Zirpel, Präsident des Importeursverband VDIK.

65,2 Prozent (minus 7,9 Prozent) der Neuwagen wurden gewerblich und 34,8 Prozent (minus 8,1 Prozent) privat zugelassen. Alle deutschen Hersteller verzeichneten im April ein Minus bei den Zulassungen. Mit 19,4 Prozent (minus 12,5 Prozent) hielt VW trotz Zulassungsrückgängen erneut den größten Anteil, gefolgt von Mercedes mit 9,3 Prozent (minus 10,1 Prozent) sowie Audi mit 9,2 Prozent (minus 10,0 Prozent). Skoda zeigte sich mit 5,2 Prozent (minus 8,6 Prozent) als anteilsstärkster Importeur, gefolgt von Renault mit 3,9 Prozent (minus 4,1 Prozent) und Fiat mit 3,6 Prozent (plus 24,5 Prozent).

24,2 Prozentanteile der Neuzulassungen ordnete das KBA – trotz eines Rückgangs (minus 13,2 Prozent) - dem Segment der Kompaktklasse zu. Die nächstgrößeren Anteile beanspruchten mit je 13,6 Prozent die Kleinwagen (minus 12,9 Prozent) und die SUV (plus 9,1 Prouzent). Einen zweistelligen Zuwachs hingegen konnten die Wohnmobile (plus15,3 Prozent) verzeichnen, was einem Anteil von 2,2 Prozent entsprach, gefolgt von den Utilities (plus 9,4 Prozent) mit einem Anteil von 4,9 Prozent sowie den Geländewagen (+5,5 %) und einem Anteil von 8,8 Prozent. In allen weiteren Segmenten schloss der April 2017 mit einem Minus ab.

Benziner bildeten mit 55,9 Prozent (plus 0 Prozent) die häufigste Kraftstoffart. Der Anteil von Dieselantrieben sank auf 41,3 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 47 Prozent (minus 19,3 Prozent). Besser entwickelten sich alternative Antriebsformen wie Elektroautos sowie Mischformen aus Verbrenner- und Elektromotor. Von Elektro- und Hybrid-Antrieben wurden jeweils mehr als doppelt so viele Autos verkauft, die Stückzahlen blieben mit 1.413 und 2.174 Fahrzeugen aber weiter relativ gering. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen um 50,4 Prozent zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw verloren hingegen 50,0 Prozent. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 128,3 g/km um 0,3 Prozent über dem Vergleichsmonat.

Der Gebrauchtfahrzeugmarkt nahm mit 688.599 Kfz insgesamt um 10,0 Prozent ab. Bei den Pkw wurden 10,3 Prozent und bei den Krafträdern 7,1 Prozent weniger Halterwechsel verzeichnet. (dpa/se)

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