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Kreise: PSA und Fiat Chrysler wollen Fusion ankündigen

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PSA und Fiat Chrysler wollen Fusion ankündigen
Zusammen mit FCA will die Opel-Mutter PSA zum viertgrößten Autobauer der Welt aufsteigen.
© Foto: picture alliance / Alexander Pohl / NurPhoto

Der PSA-Aufsichtsrat hat nach Agentur-Informationen am Dienstag die Fusionsvereinbarung mit FCA gebilligt.

Die Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler (FCA) wollen nach Informationen aus Industriekreisen ihre Fusion bald offiziell ankündigen. Damit würden wochenlange Verhandlungen abgeschlossen, hieß es in Italien.

Der Aufsichtsrat von PSA billigte nach dpa-Informationen die Fusionsvereinbarung mit FCA am Dienstag. Offiziell nahm das Unternehmen dazu keine Stellung. Der französische Staat, der Anteilseigner bei PSA ist, hatte bereits zuvor signalisiert, dass er die Schaffung eines neuen Spitzenreiters in der Branche unterstützt.

Der Zusammenschluss müsste nach der offiziellen Ankündigung noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden gebilligt werden. Die Unternehmen hatten sich Ende Oktober auf offizielle Fusionsgespräche verständigt. Sie wollen den viertgrößten Autohersteller der Welt bilden.

Der neue Konzern nimmt sich nach früheren Angaben vor, 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr abzusetzen. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund wären größer als der neue Auto-Gigant. Geplant ist eine Fusion "unter Gleichen". PSA-Chef Carlos Tavares wird demnach Vorstandsvorsitzender. Der FCA-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann übernimmt diese Rolle auch in dem neuen Unternehmen. (dpa)

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