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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

Kurz gemeldet
Aus der Autobranche
Zukünftig werden Filter Cubes III von Mann+Hummel am Stuttgarter Neckartor auch Stickstoffdioxid aus der Luft auffangen.
© Foto: MANN+HUMMEL

Neue Lösung für NO2-Reduzierung an vielbefahrenen Straßen +++ Maserati modernisiert Stammwerk – neuer Sportwagen +++ Michelin steigert Umsatz +++ Autofahrer wollen mitdenkende Reifen

Neuer Filter soll NO2-Belastung an Straßen verringern

Mann+Hummel hat Anfang Februar eine Technologie zur Reduzierung von Stickstoffdioxid (NO2) vorgestellt. In die bereits seit vergangenem Jahr eingesetzten "Filter Cubes" am Stuttgarter Neckartor werden nun Kombifiltermedien integriert, mit denen sich sowohl Feinstaub als auch NO2 aus der Luft filtern lässt. Die Innovation trage zum Gesundheitsschutz von Menschen bei und könnte Fahrverbote in Innenstädten überflüssig machen, erklärte der Filterspezialist. Bis Ende 2019 sollen die weiterentwickelten Filter auch im Rahmen eines Pilotprojekts in Ludwigsburg zum Einsatz kommen. Die neuentwickelten Kombifilter verfügen laut Mann+Hummel neben einer Filterlage für Partikel über zusätzliche Aktivkohlelagen, die NO2 adsorbieren. In den "Filter Cubes" sind neben den Kombifiltern Ventilatoren eingebaut, die Umgebungsluft anziehen. Der Filter sollen über 80 Prozent des NO2 und des Feinstaubs aus der angesaugten Luft binden. (tm)

Maserati modernisiert Stammwerk – neuer Sportwagen

Maserati bekennt sich zu seinem Stammwerk in Modena. CEO Harald Wester bestätigte am Dienstag die Schlüsselrolle der Fabrik in den Planungen des Autobauers bis 2022. Nach seinen Worten soll die Produktion an dem traditionsreichen Standort fortgeführt und entsprechende Modernisierungspläne umgesetzt werden. In dem Werk will Maserati künftig einen komplett neuen Hochleistungssportwagen vom Band schicken. Die aktuellen Montagelinien sollen ab Herbst aufgerüstet und erneuert werden. Die ersten Vorserienfahrzeuge sind für die erste Hälfte 2020 angekündigt. Die FCA-Tochter baut seit 1939 in dem Werk an der Via Ciro Menotti Autos. (AH)

Michelin steigert Umsatz

Der französische Reifenhersteller Michelin hat sich im abgelaufenen Jahr von den Problemen der Autoindustrie nicht klein kriegen lassen. Der Umsatz sei 2018 um Wechselkursveränderungen bereinigt um 4,1 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Der Gewinn blieb unter dem Strich mit 1,7 Milliarden Euro nahezu konstant. Das 2018 nahezu stagnierte operative Ergebnis vor Sondereffekten soll im laufenden Jahr wieder steigen, wie der scheidende Konzernchef Jean-Dominique Senard sagte. Der Manager war zum neuen Chef des Autobauers Renault berufen worden, da der bisherige Unternehmens-Boss Carlos Ghosn seit Monaten in japanischer Untersuchungshaft sitzt. Ihm werden Verstöße gegen Börsenauflagen vorgeworfen. (dpa)

Autofahrer wollen mitdenkende Reifen

Smartphone. Smart Home, Smart Tire: Reifen sollen künftig mitdenken. Das wünscht sich ein Drittel der europäischen Autofahrer. Einer von Nokian Tyres in Auftrag gegebenen Studie zufolge möchten 34 Prozent der Befragten, dass mittels Sensorik Reifen in Zukunft selbstständig auf veränderte Wetterbedingungen reagieren können. Interessant: Ein Drittel der Befragten wünscht sich, dass mithilfe intelligenter Reifen der saisonbedingte Reifenwechsel wegfällt. Bei Nokian geht man davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren smarte Technologien auch beim Reifenbau einen immer größeren Stellenwert bekommen werden. (mid/Mst)

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