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Kommentare () Kommentare (0) 12.06.2019

Kurz gemeldet

Aus der Autobranche

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Aus der Autobranche
Radfahrer leben in der Stadt besonders gefährlich.
© Foto: SP-X/Lea Fuji

Auto-Spitzentreffen bei Merkel am 24. Juni +++ Neuer Porsche-Chef in Japan +++ Fußgänger und Zweiradfahrer in der Stadt besonders gefährdet +++ Ford-Rückruf in Amerika +++ Conti investiert in portugiesisches Reifenwerk

Auto-Spitzentreffen bei Merkel am 24. Juni

Die große Koalition will am 24. Juni bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt über die Zukunft der Autoindustrie in Deutschland beraten. An dem Gespräch bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sollen mehrere Bundesminister, die Spitzen von Union und SPD sowie Vertreter von Autobranche und Gewerkschaften teilnehmen, wie der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Koalitionskreisen bestätigt wurde. Die Koalition hatte bereits im März regelmäßige Spitzentreffen mit der Autoindustrie angekündigt, um die wichtige Branche fit für die Zukunft zu machen. Ziel dieser "Konzertierten Aktion Mobilität" soll sein, angesichts tiefgreifender Veränderungen der Branche politischen Handlungsbedarf zu bestimmen und eine Strategie dafür zu entwickeln. Thematische Schwerpunkte des Treffens am 24. Juni sollen künftige technologische Herausforderungen für die Autoindustrie und die Auswirkungen des Wandels auf Arbeitsleben und Beschäftigung sein.

Porsche: Michael Kirsch übernimm Japan-Geschäft

Michael Kirsch wechselt zum 1. August 2019 als CEO zu Porsche Japan. Sein Vorgänger Toshiyuki Shimegi scheidet aus dem Unternehmen aus. Der 54-jährige Kirsch war zuletzt Geschäftsführer von Porsche in Korea. Davor war er in leitender Funktion für den Sportwagenhersteller in China tätig. Weitere Karrierestationen waren BMW und eine internationale Hotelkette. (ampnet/jri)

Fußgänger und Zweiradfahrer in der Stadt besonders gefährdet

Die Zahl der Verkehrstoten auf Europas Straßen sinkt. Doch innerorts passiert das nur sehr langsam, kritisiert nun der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC. Jedes Jahr kommen rund 9.500 Personen bei Unfällen in der Stadt zu Tode. Während die Opferzahl auf Landstraßen zwischen 2010 und 2017 um 24 Prozent abgenommen hat, und auf Autobahnen um 16 Prozent reduziert wurde, gab es auf Stadtstraßen lediglich eine Reduktion um 14 Prozent. Vor allem ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind gefährdet: Bei 70 Prozent der Getöteten handelte es sich um Fußgänger, Radfahrer oder Motorradfahrer. Als häufigen Unfallgrund haben die Experten zu schnelles Fahren ermittelt, je nach Mitgliedsland sind 35 bis 75 Prozent aller Autos in der Stadt oberhalb des Tempolimits unterwegs. Im EU-Schnitt sterben auf urbanen Straßen 26 Personen pro eine Million Einwohner.  (SP-X)

Ford ruft 1,2 Millionen Autos in Amerika zurück

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hat wegen möglicher Probleme mit den Hinterrädern eine große Rückrufaktion in Amerika angekündigt. Rund 1,2 Millionen SUVs vom Typ Explorer der Modelljahre 2011 bis 2017 werden deshalb in die Werkstätten beordert, wie der Hersteller am Mittwoch mitteilte. Weitere 28.000 Wagen seien in Kanada betroffen. Ein brüchiges Teil an der Hinterradaufhängung könne zu erhöhter Unfallgefahr führen, warnte Ford. In einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht kündigte der Konzern an, dass die Kosten für die Reparaturen die Quartalsbilanz mit rund 180 Millionen Dollar (159 Millionen Euro) belasten dürften. Dies brachte Fords Aktie im frühen US-Handel zeitweise etwas unter Druck. (dpa) 

Conti investiert in portugiesisches Reifenwerk

Mit Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro erweitert Continental seine Produktionsanlagen im portugiesischen Lousado. Die neuen Kapazitäten sollen für die Herstellung von Radialreifen für Erdbewegungs- und Hafenanwendungen mit einem Durchmesser von mehr als 24 Zoll genutzt werden. Mehr als 100 neue Arbeitsplätze werden nach Firmenangaben geschaffen. Die neue Halle entstand neben der 2017 eröffneten Radial-Agrarreifenproduktion. (ampnet)

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