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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

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Aus der Autobranche
Renault hat wegen der Covid-19-Krise bis auf weiteres zwölf Fabriken in Frankreich mit rund 18.000 Beschäftigten geschlossen.
© Foto: Renault

Renault verschiebt wegen Corona-Krise Hauptversammlung +++ Prevent bietet Schutzbekleidung an +++ Nutzfahrzeugzulassungen in EU weiter auf dem Rückmarsch +++ Kommunen wollen Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Straßen

Renault verschiebt wegen Corona-Krise Hauptversammlung

Der französische Automobilhersteller verschiebt wegen der Corona-Krise seine zunächst für den 24. April geplante Hauptversammlung. Es solle nun ein neuer Termin im Mai oder Juni gefunden werden, teilte Renault am Mittwoch in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Ein wichtiger Aktionär bei Renault ist der französische Staat mit 15 Prozent der Anteile. Renault hat nach früheren Angaben wegen der Covid-19-Krise bis auf weiteres zwölf Fabriken in Frankreich mit rund 18.000 Beschäftigten geschlossen. (dpa)

Prevent bietet Schutzbekleidung an

Der Autozulieferer Prevent will angesichts der Coronavirus-Pandemie Deutschland mit Schutzkleidung beliefern. Die Firma habe der Bundesregierung und dem Land Nordrhein-Westfalen die kurzfristige Lieferung von Schutzbekleidung für medizinisches Personal angeboten, teilte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Berlin mit. «Konkret geht es um Kittel, Schutzmasken, Kopfbedeckungen und Schutzanzüge.» Prevent stellt normalerweise unter anderem Sitzbezüge für Autos her. Die aus Bosnien-Herzegowina stammende Firma produziert nach eigenen Angaben bereits seit letzter Woche Schutzbekleidung im Auftrag der dortigen Regierung - bisher aber nur für den heimischen Markt. "Bislang noch nicht ausgelastete Kapazitäten könnten nun aber auch für die Belieferung von deutschen Kliniken genutzt werden", heißt es in der Mitteilung. Prevent-Geschäftsführer Christian Becker rechnet demnach mit einem baldigen Start der Lieferungen: "Wir könnten möglicherweise schon in der kommenden Woche sechsstellige Stückzahlen nach Deutschland liefern." (dpa)

Nutzfahrzeugzulassungen in EU weiter auf dem Rückmarsch

Der für die deutschen Hersteller wichtige europäische Nutzfahrzeugmarkt befindet sich weiter in der Flaute. Im Februar wurden in der EU mit 154.889 Fahrzeugen 6,2 Prozent weniger leichte, mittlere und schwere Lkw sowie Busse zugelassen als im Vorjahresmonat. Das teilte der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. Insbesondere bei mittleren und schweren Trucks war das Minus mit knapp einem Fünftel deutlich. Die Volkswagen-Lkw-Tochter Traton und der Lkw-Bauer Daimler stellen sich bereits seit längerem auf ein schwächeres Jahr 2020 ein, weil die Märkte in Europa und Nordamerika auf dem absteigenden Ast sind - auch ohne die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie schon. Wie sehr die Konjunktur in den Industrieländern und damit auch die dafür anfälligen Lkw-Märkte von den Maßnahmen zur Eindämmung der Krise belastet werden, dazu traut sich derzeit kein Lkw-Hersteller eine verlässliche Aussage zu. Die Effekte dürften erst in den kommenden Monaten zutage treten. (dpa)

Kommunen wollen Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Straßen

Niedersachsens Kommunen sprechen sich für eine Ausweitung der Lkw-Maut von Autobahnen und Bundesstraßen auf das gesamte deutsche Straßennetz aus. Dies sei nötig, weil "Lkw, die die Maut auf Bundesstraßen umgehen, auch auf Kreis- und Gemeindestraßen ausweichen und dort Schäden verursachen", sagte ein Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) der dpa. Einige größere Kommunen werden zwar an den Mauteinnahmen beteiligt, jedoch bisher nur mit einer relativ geringen Gesamtsumme. Die Grünen hatten bereits höhere Anteile für Städte und Gemeinden vorgeschlagen - wenn diese das Geld sinnvoll in die Verkehrsinfrastruktur investieren. Seit Juli 2018 müssen Transportunternehmen auch für die Nutzung des Bundesstraßennetzes Maut zahlen. Diese gilt für Lkw ab 7,5 Tonnen. Da rund acht Prozent der Bundesstraßen in der Regie der Länder liegen, bekommen auch manche Kommunen einen Anteil etwa für Ortsdurchfahrten. Der Betrag hatte Berichten zufolge in Niedersachsen im ersten Jahr aber bei gerade einmal rund 917.000 Euro gelegen. Nur Osnabrück, Göttingen, Oldenburg, Hildesheim, Celle, Hannover, Salzgitter, Wolfsburg und Braunschweig erhielten demnach entsprechende Zahlungen. (dpa)

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