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Bridgestone intelligente Reifen
Geplante Werksschließung in Frankreich: Bridgestone sieht sich heftiger Kritik aus Paris ausgesetzt.
© Foto: Bridgestone

Paris kritisiert geplante Bridgestone-Werksschließung scharf +++ Staatsanwaltschaft durchsucht Zentrale von BMW Korea +++ Liqui Moly stärkt Tankstellengeschäft +++ Rolls-Royce: Rückkehr zur Zweischicht-Produktion

Paris kritisiert geplante Bridgestone-Werksschließung scharf

Die französische Mitte-Regierung hat ausgesprochen heftig auf die Ankündigung des Reifenherstellers Bridgestone reagiert, ein Werk mit 863 Mitarbeitern im Norden des Landes schließen zu wollen. "Das ist ein Schlag", sagte Regierungssprecher Gabriel Attal in Paris. Er sprach von einem Vertrauensbruch gegenüber dem Staat und der betroffenen Region Hauts-de-France. Die französische Regierung hatte erst unlängst ein großes Programm von 100 Milliarden Euro aufgelegt, um gegen den coronabedingten Wirtschaftseinbruch zu kämpfen und den Anstieg der Arbeitslosigkeit einzudämmen. (dpa)

Staatsanwaltschaft durchsucht Zentrale von BMW Korea

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu früheren Motorbränden bei BMW-Modellen in Südkorea ist Medienberichten zufolge erneut die Zentrale der Unternehmensfiliale in Seoul durchsucht worden. Etwa 20 Ermittler der Staatsanwaltschaft hätten das Büro und den Server-Standort von BMW Korea durchsucht, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Dieselben Örtlichkeiten wurden bereits von der Polizei in den Jahren 2018 bis 2019 durchkämmt. Dem Autohersteller wird vorgeworfen, technische Mängel unter Verschluss gehalten und Rückrufaktionen verzögert zu haben. Südkoreas Transportministerium hatte Ende 2018 angekündigt, den Fall der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Ein Team von Experten und Regierungsbeamten war zuvor in Übereinstimmung mit eigenen Untersuchungen des deutschen Autobauers zu dem Schluss gekommen, dass die Motorbrände auf technische Schwierigkeiten mit einem Kühlsystem für die Abgasrückführung (AGR) zurückzuführen seien. (dpa)

Liqui Moly stärkt Tankstellengeschäft

Liqui Moly ordnet sein Tankstellengeschäft neu. Zum Jahreswechsel löst der Schmierstoffspezialist die Kundengruppe aus dem Verantwortungsbereich Fachhandel heraus und macht den Bereich zu einer eigenständigen Vertriebslinie. Die Sparte werde entsprechend ihrer Bedeutung neu aufgestellt, sagte Geschäftsführer Günter Hiermaier in Ulm. Für die Steuerung und Führung der neuen Vertriebseinheit ist nach Unternehmensangaben der nationale Verkaufsleiter Christian Schwer verantwortlich. Dabei unterstützen wird ihn Sarah Glauner als Account Managerin. Bei Liqui Moly hat sich das Tankstellengeschäft binnen weniger Jahre zu einem starken Standbein entwickelt. (rp)

Rolls-Royce: Rückkehr zur Zweischicht-Produktion

Rolls-Royce hat die Zweischichtproduktion im britischen Goodwood wieder in vollem Umfang aufgenommen. Das bedeutet, dass die Nobelmarke jetzt wieder auf demselben Stand wie vor der Corona-bedingten Schließung arbeitet. "Strenge Gesundheits-, Sicherheits- und Hygienemaßnahmen bleiben in Übereinstimmung mit den neuesten offiziellen Richtlinien in Kraft", heißt es von der BMW-Tochter. (mid/rhu)


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