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Wachstum: Leoni setzt auf Schwellenländer und E-Mobilität

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Leoni setzt auf Schwellenländer und E-Mobilität
Klaus Probst: "Für das Jahr 2012 sehen wir heute weiterhin gute Chancen, in die Nähe von vier Milliarden Euro Umsatz zu kommen."
© Foto: Timm Schamberger/dapd

Aus Schwellenländern erwartet sich der Autozulieferer in den nächsten Jahren einen starken Schub. Das Geschäft mit elektrischen Antreieben soll 2016 bereits 50 Millionen Euro Umsatz beisteuern.

Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni setzt für künftiges Wachstum auf Schwellenländer und Elektromobilität. Bis 2016 wolle das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro Umsatz in Korea sowie den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China erwirtschaften, kündigte Konzernchef Klaus Probst am Donnerstag in Nürnberg an. Darüber hinaus verspreche sich das Unternehmen einen kräftigen Schub durch das Geschäft mit Elektroantrieben. Trotz der aktuellen Turbulenzen in der Euro-Zone blickt Probst zuversichtlich in die Zukunft. "Für das Jahr 2012 sehen wir heute weiterhin gute Chancen, in die Nähe von vier Milliarden Euro Umsatz zu kommen."

Alleine China und Korea sollen bis 2016 rund 850 Millionen Euro zum Umsatz des MDax-Konzerns beitragen. Vom nächsten Jahr an erwartet Probst zudem einen starken Anstieg der Nachfrage nach Technologien für elektrische Antriebe. Vor allem in China werde der Bedarf für derartige Autos und Lastwagen hoch sein. Die Forschung stünde aber noch am Anfang, erläuterte Probst. "Aus heutiger Sicht wird das Thema E-Mobility ohne entsprechende Subventionierung wohl schwer größere Marktanteile gewinnen können."

Dennoch versucht sich der Nürnberger Zulieferer, der rund 70 Prozent seines Umsatzes mit der Automobilindustrie macht, schon jetzt zu positionieren. Langfristig wolle man bei elektrischen Antrieben die gleiche Marktstellung wie bei herkömmlichen Bordnetzen erreichen, sagte Probst: Platz eins in Europa und Platz vier weltweit. Eine eigens gegründete Geschäftseinheit soll bereits 2013 einen zweistelligen Millionenbetrag zum Umsatz beisteuern, ab 2014 profitabel sein und 2016 rund 50 Millionen Euro erlösen. Leoni rechnet für 2011 mit einem Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. (dpa)

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