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Web 2.0: Malkasten für die Marke

Web 2.0
Malkasten für die Marke
www.motor-talk.de behauptet, Europas größte Auto- und Motor-Community zu sein.

Das Web 2.0 ist längst mehr als die triviale Vernetzung der Masse. Gerade Autofans orientieren sich in Foren und Blogs. Marketingexperten haben hier ein geeignetes Feld, um das Bild ihrer Marke zu zeichnen.

Mehr und mehr Verbraucher äußern im Internet ihre Meinung über Produkte und beeinflussen damit Kaufentscheidungen. "Max" aus Regensburg zum Beispiel macht seinem Ärger über die undichten Türen seines Autos Luft und ruft auf zum Protest. "Ich denke, alle, die von diesem Elend betroffen sind, sollten in Kontakt bleiben. Denn nur, wenn wir massiv gegen diesen Mangel vorgehen, wird sich der Hersteller auch etwas einfallen lassen“, schreibt er an seine Community. In der digitalen Welt profiliert sich eine neue Generation von Meinungsmachern: User von Internet-Foren und Blogs, die wie Pilze aus dem Boden schießen und inzwischen in zunehmendem Maße über das Wohl und Wehe von Produkten entscheiden. Nach Überzeugung der Kölner Direktmarketinggesellschaft Jäger + Schmitter Dialog reagieren die Hersteller von Autos, Computern, Handys, Kameras und anderen Produkten noch überraschend hilflos auf die neue Dimension der Verbraucheraufklärung. "Die Potenziale der digitalen Mundpropaganda werden noch viel zu wenig genutzt", sagt Dialog-Geschäftsführer Bernd Schmitter und spricht von verpassten Chancen. Denn das Internet wisse, was Kunden denken. Statt ausschließlich Millionenbeträge in konventionelle Werbung zu investieren, rät der Marketingfachmann, der mit seinem Team seit 20 Jahren Kunden unterschiedlichster Branchen betreut, Produzenten und Händlern zur aktiven Teilnahme an der Konversation im Web. "Kann Werbung effizienter sein als ‚von selbst‘ und umsonst?“, fragt Schmitter. Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat herausgefunden, dass in Deutschland 17 Millionen Konsumenten bei Produktrecherchen die Kommentare anderer Internetnutzer oder von Diskussionsforen nutzen. Tendenz steigend. Mehr als die Hälfte der Befragten hat sich aufgrund negativer Hinweise im Web gegen den Kauf einer Ware entschieden. Laut Allensbach hat das Internet inzwischen den größten Einfluss auf Konsumentenentscheidungen – deutlich vor Fernsehen, Zeitungen, Radio und Magazinen.
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