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Modellpalette: Seat will sich breiter aufstellen

Modellpalette
Seat will sich breiter aufstellen
© Foto: Seat
Zum Themenspecial Abgas-Skandal

Seat hat einen Lauf in Deutschland. Neue Modelle sollen den Wachstumskurs absichern. Da kommt der Diesel-Skandal bei der Mutter VW ziemlich ungelegen.

Der Abgas-Skandal bei VW hält auch Seat Deutschland in Atem. In Sachen Diesel werde derzeit "auf Hochtouren gearbeitet", sagte Geschäftsführer Bernhard Bauer jüngst im Rahmen der Fahrvorstellung des neuen Ibiza in Berlin. Seit Ende vergangener Woche können Kunden auf der Seat-Internetseite Informationen abrufen, ob für Fahrzeug technische Nacharbeiten notwendig sind. Die Halter werden auch angeschrieben. Wie Bauer betonte, seien hierzulande jedoch "nur wenige Seat" betroffen. Laut Volkswagen sind weltweilt 700.000 Seat-Modelle mit dem EA189-Dieselmotor ausgerüstet.

Am Diesel-Skandal soll die aktuelle Seat-Erfolgsgeschichte jedenfalls keinen Schaden nehmen. In den ersten neun Monate brachte die Marke rund 72.000 neue Autos auf Deutschlands Straßen (plus fünf Prozent). Auch wenn das Unternhmen mit seiner derzeitigen Palette lediglich zwei Drittel des Markts abdeckt, werden die Ziele für dieses Jahr übererfüllt. 2016 will Seat weiter angreifen. Auf dem kommenden Genfer Autosalon wird man beispielsweise ein A-SUV präsentieren. Zudem soll es wieder ein MPV geben, nachdem der Altea aus dem Programm genommen wurde. Bauer: "Wir wissen, wo Wachstumssegmente für Seat sind."

Eine zentrale Rolle für Wachstum kommt neben dem kompakten Top-Seller Leon dem überarbeiteten Ibiza zu. Das Kleinwagen-Segment biete ein "Riesenpotenzial". In Deutschland rechnet der Importeur mit rund 30.000 Ibiza. "Ein Auto, das die Leute kennen und direkt mit Seat in Verbindung bringen", so Bauer. Zwar wurde der Ibiza runderneuert, die Änderungen an der Karosserie sind jedoch kaum wahrnehmbar. Dies wurde laut Handel bereits von Kundenseite moniert (wir berichteten).

Der kleine Spanier ist als Benziner und Diesel neben der Limousine auch als Coupé SC und als Kombi ST in sechs Ausstattungen ab 11.990 Euro zu haben. Spitzenmodell ist der im Dezember startende Cupra (141 kW / 192 PS) für 23.060 Euro. Eine besondere Rolle spielt die Sonderausstattung "Connect", die vor allem junge Käufer ansprechen soll. Bauer: "Entertainment/Infotainment sind sehr wichtig für unsere Kundschaft und Zielgruppe." (bd)

Welche Pläne Seat beim Ausbau des deutschen Vertriebsnetzes verfolgt, lesen Sie in der kommenden Woche bei AUTOHAUS.

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