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Next Level Smart Repair: Zukunftssicherung mit Kleinschadenreparatur

Next Level Smart Repair
Zukunftssicherung mit Kleinschadenreparatur
Michael Wirth von der Albert Berner Deutschland GmbH zeigte sich überzeugt von den Ertragspotentialen einer ganzheitlichen Integration von Smart Repair in den Werkstattbetrieb.
© Foto: Udo Geisler

Der Druck auf die Erträge von Autohäusern und Werkstätten wächst weiter. Tiefgreifende Veränderungen im Kfz-Markt wie der Rückgang struktureller Karosserieschäden, sinkende Werkstattauslastung, E-Mobilität, neue Mobilitätskonzepte sowie der technologische Fortschritt stellen alle Markteilnehmer vor große Herausforderungen.

Ein wesentlicher Lösungsansatz für Ertragssicherung ist dabei eine Neuausrichtung auf das Thema Smart Repair. Davon zeigt sich die Albert Berner Deutschland GmbH fest überzeugt. Auf dem 13. AUTOHAUS-Schadenforum stellte deren Leiter für das Segment Kfz, Michael Wirth, ein komplett neues Konzept vor.

Was an Reparaturpotential in jedem Fall bleibt, sind aus Sicht des Werkstatt-Ausrüsters Berner die Beschädigungen im Außenbereich der Fahrzeuge: Und hier besonders die Bereiche Lack, Felgen und Glas. Diese müssen – unabhängig von der Antriebsart des Kfz – repariert werden.

Eine positive Entwicklung vor allem im Hinblick auf die Kleinschadenreparatur sieht Wirth in der Zunahme an Flotten. Hier würden vor allem bei den Ein- und Ausphasungsprozessen die Themen kosmetische Reparaturen und Aufbereitung eine wichtige Rolle spielen. Damit werde auch die Notwendigkeit entsprechender Reparaturleistungen ansteigen. Die attraktiven Umsatz- und Ertragspotentiale von Smart Repair machen damit, wie Wirth ausführte, Smart Repair zu einer guten Möglichkeit zukünftiger Ertragssicherung. Auch die Versicherungswirtschaft und Flotten könnten von den von den Kostensenkungen bei Reparatur statt Austausch profitieren.

Stiefmutter raus aus dem Kopf, professionelle Gedanken rein!

Um aber diese Potentiale erfolgreich heben zu können, müssten sich die Werkstattbetriebe neu auf das oftmals noch stiefmütterliche behandelte Thema Smart Repair fokussieren. Dies könne aber nur gelingen, wenn man die Kleinschadenreparatur ganzheitlich in die betriebseigenen Prozesse integriere. Hürden wie fehlende Kompetenz, Investitionsaufwand, Einzelproduktlösungen, Platzmangel oder fehlende Standards stünden einer professionellen Herangehensweise oft noch im Wege.

70 Prozent der Schäden konzeptionell direkt beherrschbar

Resultierend aus dieser Analyse habe man bei Berner die Bereiche Smart Repair und Fahrzeugaufbereitung als Kompetenzfelder definiert und eine professionelle Lösung entwickelt, mit der ca. 70 Prozent der Beschädigungen an einem Fahrzeug repariert werden können. Das modulare Werkstattkonzept Carheal+, das auch auf der Fachaustellung des 13. AUTOHAUS-Schadenforums zu besichtigen war, ermögliche den Betrieben dabei größtmögliche Flexibilität, in das Thema Smart Repair einzusteigen.

Welche Nutzen Carheal+ den Reparaturbetrieben bringen soll und wie schnell sich das nach Aussage des Herstellers revolutionäre Konzept amortisieren kann, erfahren Sie in unserer Jubiläumsausgabe 20 Jahre SchadenBusiness, die gemeinsam mit AUTOHAUS 23/24 am 18. Dezember erscheinen wird.    (se)