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Opel-Gruppe: Autohaus Hofmann will sich sanieren

Opel-Gruppe
Autohaus Hofmann will sich sanieren
Das Autohaus Hofmann in Memmingen braucht eine Kapitalspritze.
© Foto: Butch/fotolia.com/AHO-Montage

Die traditionsreiche Opel-Handelsgruppe aus dem Bodenseekreis hat in dieser Woche Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind 230 Mitarbeiter.

Die Autohausgruppe Hofmann hat am vergangenen Dienstag (21. Oktober) beim Amtsgericht Memmingen Insolvenzantrag gestellt. Wie das Handelsunternehmen mitteilte, seien "alle Voraussetzungen einer schnellstmöglichen Sanierung" gegeben. Damit solle der dauerhafte Erhalt der Gruppe gesichert werden. Lokale Medien hatten zuerst über den Fall berichtet.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Stuttgarter Rechtsanwalt Rüdiger Weiß. "Das Unternehmen hat sehr gute Sanierungschancen", sagte er gegenüber dem Online-Portal "all-in.de". Der Geschäftsbetrieb gehe uneingeschränkt weiter.

Der Restrukturierungsspezialist will in den nächsten drei Monaten einen Sanierungsplan entwickeln, der anschließend als Insolvenzplan umgesetzt werden kann. Als Grund für die finanziellen Turbulenzen bei Hofmann wurden der Verdrängungswettbewerb und die "anhaltende Umsatzkrise" in der Automobilbranche genannt.

Starke Expansion

Die Autohaus Hofmann KG betreibt in der Region Allgäu, Oberschwaben und Bodensee neun Autohäuser mit insgesamt 230 Mitarbeitern. Der Schwerpunkt liegt auf der Marke Opel, zudem gibt es Verträge mit Seat, Peugeot, Kia, Renault und Dacia. Sowohl die Adam Opel AG als auch die Seat Deutschland GmbH würden die Handelsgruppe weiterhin unterstützen, hieß es.

Gegründet wurde Hofmann bereits 1928. Von 2000 bis 2010 expandierte das Unternehmen durch acht Autohaus-Übernahmen stark. (rp)

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