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Personalie: Ford tauscht Europa-Chef aus

Personalie
Ford tauscht Europa-Chef aus
Stuart Rowley übernimmt bei Ford das Steuer in Europa.
© Foto: Ford

Der Brite Stuart Rowley übernimmt die regionale Verantwortung von Steven Armstrong, der künftig abseits des Tagesgeschäfts wirkt.

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford stellt die Leitung seines kriselnden Europageschäfts neu auf. Der 51-jährige Brite Stuart Rowley, der bislang das Tagesgeschäft in Nordamerika führte, wird zum 1. April 2019 den Chefposten von Steven Armstrong übernehmen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In den vergangenen Monaten hätten die beiden Manager bereits intensiv zusammengearbeitet, um den Konzern in Europa zurück in die schwarzen Zahlen zu bringen.

Ford tut sich hier sehr schwer und hatte erst Mitte März angekündigt, rund 5.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. 2018 fiel in Europa ein operativer Verlust von 398 Millionen Dollar an (wir berichteten). Armstrong (54), der das Geschäft erst seit Mitte 2017 geleitet hatte, soll zwar als Vorsitzender von Ford Europa an Bord bleiben, sich aber im Hintergrund um Projekte jenseits des Tagesgeschäfts sowie Beziehungen zu Geschäftspartnern und Regierungsbehörden kümmern.

Ford bestätigte zudem, dass Finanzchef Bob Shanks zum Jahresende nach 42 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand gehen will. Zum Nachfolger wurde Tim Stone ernannt, der bereits im Juni anfangen soll. Stone war zuletzt Finanzvorstand des Snapchat-Mutterkonzerns Snap, zuvor arbeitete er 20 Jahre für den Online-Riesen Amazon. Shanks' Abgang kommt nicht überraschend. US-Medien hatten bereits im Februar berichtet, dass der 66-Jährige in Rente gehen wolle.

Internationale Märkte unter neuer Leitung

Einen weiteren Wechsel meldete der Autobauer an der Spitze seines Auslandsgeschäfts außerhalb der großen Märkte Nordamerika, China und Europa: Ebenfalls zum 1. April gibt Peter Fleet den Posten des Präsidenten der International Markets Group an Mark Ovenden ab. Die Sparte kümmert sich um die Ford-Aktivitäten in fast 100 Märkten, unter anderem in Afrika, ASEAN, Australien, Indien, Mexico, Naher Osten, Neuseeland und Südkorea. (dpa/rp)

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