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ADAC-Prognose: Zahl der Verkehrstoten steigt um zwei Prozent

Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen wird im Jahr 2015 voraussichtlich um zwei Prozent steigen.
© Foto: DVR

2015 starben laut einer aktuellen Prognose des ADAC 3.445 Menschen im Straßenverkehr. Das sind 68 Tote mehr als im Vorjahr.


Datum:
29.12.2015
3 Kommentare

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Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen wird im Jahr 2015 nach einer aktuellen Prognose des ADAC voraussichtlich um zwei Prozent auf 3.445 steigen. Das sind 68 Verkehrstote mehr als im Vorjahr. Der historische Tiefststand war 2013 mit 3.339 tödlich Verunglückten erreicht worden.

Eine leichte Verbesserung dürfte sich bei der Zahl der Verunglückten einstellen: Sie wird nach ADAC-Berechnungen voraussichtlich um 0,4 Prozent auf 391.500 sinken. Mit einem Rückgang rechnet der ADAC auch bei den Unfällen mit Personenschaden; hier geht der Club von einem Minus von 0,3 Prozent auf 301.500 aus. Unerfreulich ist jedoch die Entwicklung der Gesamt-Unfallzahl, die gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent auf 2,46 Millionen steigen wird.

Der neuerliche Anstieg der Verkehrstotenzahl sei hauptsächlich dem Wetter geschuldet, teilte der Verein in einer Mitteilung am Dienstag mit. Der vergangene Winter war zwar lang, aber auch schneearm. Dies und der schöne Sommer haben dazu geführt, dass besonders viele Zweiradfahrer unterwegs waren und verunglückten. Ein spürbarer Anstieg bei der Zahl getöteter Motorradfahrer lässt sich laut Statistischem Bundesamt bereits jetzt absehen.

Angesichts der Zunahme ruft der ADAC zu weiteren Anstrengungen bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf. Großes Potenzial bei der Vermeidung von Unfällen hat der Ausbau von Fahrerassistenzsystemen. Auch straßenbauliche Veränderungen können die Getöteten- und Verletztenzahlen senken. (AH)

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KOMMENTARE


Michael Kleefisch

30.12.2015 - 13:06 Uhr

Auch wir können dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Es hat sich u.a. in den Niederlanden gezeigt, dass schon Kleinigkeiten hierzu beitragen. Seit der man bei allen neuwagen den Notfallhammer als Standardausstattung eingeführt hat, gab es dort eine Reduzierung der Verkehrstoten, da sich die Insassen nun selbstständig in gewissen Situationen befreien konnten. Hier sollte man in Deutschland auch einmal darüber nachdenken. Schon ein paar EURO können hier Menschenleben retten!!!!


H.-J. Schulze

04.01.2016 - 10:43 Uhr

"Laut statistischem Bundesamt starben im vergangenen Jahr* 2429 Menschen bei Autounfällen, in die Wildtiere verwickelt waren."Quelle Homepage Kanzlei Ochsendorf, *2014.DAS SIND 72%!Sicher ist jeder Verkehrstoter einer zuviel. Aber die Deutschen laufen per se jedenfalls nicht permanent Gefahr in den holländischen Grachten die Autos zu versenken. Wenn man den v.g. Gedanken aber konsequent zu Ende denkt, solltenebenfalls Feuerlöscher, regelmäßige Erste-Hilfe Kurse, Fahreignungstest etc. pp.gefordert werden. Mal ganz abgesehen davon, dass wir Autos fahren, die aufgrund ihrer mechanischen Grundkonstruktion die Kurvenneigung nach außen noch befördern/unterstützen. Beim Gegenlenken haben wir für einen kurzen Moment ein korrekt in Fahrtrichtung geneigtes Fahrzeug mit entsprechender Wirkung!Siehe tödlicher Unfall des Allan Simonsen 2013 in Le Mans.Das Gleiche passiert hier typischerweise beim Wildunfall. In dem Versuch auszuweichen wird in untauglichem Maße die Gegenlenkbewegung zu stark durchgeführt, was oftmals am Baum oder wo auch immer endet, jedenfalls in den seltensten Fällen auf der Straße in regulärer Fahrtrichtung unversehrtermaßen.


Jörg Herrmann

04.01.2016 - 12:01 Uhr

3.445 Menschen zuviel! Angepaßt fahren und den $1 der StVO verinnerlicht immer im Hinterkopf...


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