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Breitschwert: Wechselkennzeichen muss interessanter werden

Breitschwert: Chance beim Wechselkennzeichen vertan
© Foto: Kfz-Gewerbe Bayern

Nach dem Fehlstart in Deutschland hat der Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes, Klaus Dieter Breitschwert, an die Politik appelliert, bei der neuen Kennzeichenform schnell nachzujustieren.


Datum:
08.05.2013
7 Kommentare

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Nach dem Fehlstart des Wechselkennzeichens in Deutschland hat das bayerische Kfz-Gewerbe rasche Nachbesserungen gefordert. "Wechselkennzeichen werden nur dann ein Erfolg, wenn sich die Politik und die Versicherer bewegen und die neue Kennzeichenform für die Verbraucher interessant machen", sagte Landesverbandspräsident Klaus Dieter Breitschwert am Mittwoch in München. Das Nummernschild bringe aktuell kaum Vorteile, sei aber im Vergleich zu herkömmlichen Anmeldungsvarianten deutlich umständlicher.

Laut dem Jahresbericht des Kraftfahrt-Bundesamts gaben die Zulassungsstellen zwischen Juni bis Dezember 2012 lediglich 2.115 Wechselkennzeichnen aus. Der Staat rechnete demgegenüber mit 54.000 Kunden pro Jahr. Zu den Gründen für das Desinteresse sagte Breitschwert: "Die Steuern für die einzelnen Fahrzeuge wurden nicht gesenkt, das gleiche gilt weitgehend für die Versicherungsprämien. Lächerliche Einschränkungen wie das Parkverbot von Fahrzeugen ohne komplette Kennzeichen auf öffentlichen Grund tragen dazu bei, dass die Bürokratie ein Modell geschaffen hat, das nicht angenommen wird."

Das Kfz-Gewerbe hatte seit langem ein Modell wie in der Schweiz gefordert. Dort können mit einem Wechselkennzeichen bis zu drei Fahrzeuge – auch unterschiedlicher Bauart – genutzt werden. Steuer und Versicherungsprämie werden nach dem leistungsstärksten Modell errechnet. Breitschwert: "Das Schweizer Modell hätte wichtige Impulse für die Branche gebracht, doch hierzu fehlte in Deutschland wieder einmal der Mut." (rp)

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KOMMENTARE


Dieter M. Hölzel

08.05.2013 - 16:19 Uhr

Ach Herr Breitschwert, Sie sind doch auch Politiker, erzählen Sie unsnicht was Sache ist, Ihre Freunde waren doch nicht f ä h i g das umzu-setzen. Aber auf Sie haben sie ja auch nicht gehört, was sind sie allefür eine Truppe ? Der Gabriel ist aber auch so einer, ich dreh da die Hand nicht mehr um, wenn es um politisches Versagen geht. Weder den Sch.Wechselkennzeichen in dieser Form, aber noch weniger die Verbotsorgiender Rot - Grünen Politgaukler brauchen wir und deren Steuererhöhungen.Wer soll denn da noch ein Auto kaufen ?? Ist der Gabriel vielleicht reifzum Nervenarzt samt seiner Genossen ? Die Grünen kennen ein Fahrrad ja nur noch vom Wahlplakat und fahren teuere Dienstwagen.


poldi66

08.05.2013 - 17:39 Uhr

Der Mann hat recht und spricht es klar und deutlich an. Der ist mir sympathisch!Eigentlich ungewöhnlich für einen hohen Verbandsfunktionär, weiter so!!


Erwin Tischler

08.05.2013 - 19:05 Uhr

Herr Breitschwert hat recht. Schuld ist Herr Schäuble: Er wollte auf die 2. Kfz-Steuer nicht verzichten! In dem Moment, wo nur 1 Kfz-Steuer fällig ist, wird auch das Wechselkennzeichen attraktiv und der Mehrabsatz ist realisierbar.


schmakalle

09.05.2013 - 09:17 Uhr

Modell wie in der Schweiz und dann drei Fahrzeuge und ein Mix unterschiedlicher Bauart ? Was denn nun, Schweiz oder nicht Schweiz?


Gerdi Hellmann

09.05.2013 - 16:39 Uhr

Eine super Idee bis zur Sinnlosigkeit verwässert! Ein politisches Projekt für die Versicherungs- und Schilderindustrie? Honi soit qui mal y pense!


Richard Schlereth

22.11.2015 - 21:05 Uhr

Beim schweizer Modell hätte die Umwelt auch noch etwas davon. Unsre Politiker können nicht denken,sondern nur abzocken .Bin mal gespannt auf die nächste Wahl :-)


SG

23.11.2015 - 09:19 Uhr

Ein bisl alt der Artikel oder? Aber abgesehen davon ist unsere Politik nicht das Problem - die Lobby der Versicherungsunternehmen sind das Problem - die wollen ja fleissig für alle Autos kassieren.


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