Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und die Autoindustrie haben sich auf eine stärkere Ausrichtung der Forschungsaktivitäten auf den Klimaschutz verständigt. "Unser Ziel muss sein, dass das sicherste und umweltfreundlichste Auto der Welt in Deutschland gebaut wird. Eine weitere Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen erreichen wir nur mit High Tech", sagte Schavan am Dienstag nach einem Treffen mit den Forschungschefs von DaimlerChrysler, Audi, VW, BMW und Vertretern mehrerer Zulieferer. Bei dem zweistündigen Gespräch wurden Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen diskutiert. Dazu zählen Antriebe wie Hybrid, Wasserstoff und Brennstoffzelle, Bio-Kraftstoffe und ein intelligentes Verkehrsmanagement. Jährlich werden zwölf Mrd. Liter Benzin in Staus vergeudet – das entspricht einer CO2-Emission von 30 Mio. Tonnen. Der Forschungschef von DaimlerChrysler, Thomas Weber, sagte, die Autoindustrie werde alle Kräfte bündeln, um so schnell wie möglich neue, umweltfreundlichere Autos zu bauen. (dpa)
CO2-Debatte: Deutsche Hersteller wollen verstärkt forschen
Treffen mit Bundesforschungsministerin Schavan: "Kräfte bündeln"