Die EU-Kommissare werden an diesem Mittwoch (22. Juli) in Brüssel über die Zukunft der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) beschließen. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, wird es hauptsächlich auf eine Auseinandersetzung zwischen Industriekommissar Günther Verheugen und Wettbewerbshüterin Neelie Kroes hinaus laufen. Kroes favorisiert eine sofortige Neuordnung der Kfz-GVO, in der Mehrmarkenhandel und Händlerschutz eingeschränkt werden. Verheugen ist für die Verlängerung um mindestens zwei Jahre, um der Branche über die Krise zu helfen. Erst danach sollen neue gesetzliche Rahmenbedingungen für erneute Veränderungen sorgen. Dem Vernehmen nach hat die Automobilindustrie ihren politischen Einfluss zugunsten von Verheugen geltend gemacht. (dp)
EU-Kommission: GVO-Showdown in Brüssel
Die EU-Kommissare beschließen an diesem Mittwoch über die Zukunft der Kfz-GVO. Dabei stehen sich vor allem Unternehmenskommissar Günther Verheugen und Kartellwächterin Neelie Kroes gegenüber.