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FDP-Anfrage: Staat bestellt weniger Opel-Fahrzeuge

Opel-Fahrzeug vor dem Kanzleramt
© Foto: Michael Kappeler/ ddp

Die Ausgaben des Bundes für Wagenkäufe bei dem zwischenzeitlich dank Staatshilfe vorerst geretteten Unternehmen sanken von 56,6 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 14,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr.


Datum:
21.07.2009
6 Kommentare

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Der Bund hat in den vergangenen Jahren immer weniger Autos aus dem Hause Opel bestellt. Die Ausgaben für Wagenkäufe bei dem zwischenzeitlich dank Staatshilfe vorerst geretteten Unternehmen sanken von 56,6 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 14,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, die der "Rheinischen Post" (Dienstag) vorliegt. Beim Verteidigungsministerium als größtem Besteller ging das Einkaufsvolumen seit 2006 von 46,4 auf 8,6 Millionen Euro zurück, beim Finanzministerium von 8,9 auf 4,9 Millionen. Der FDP-Politiker Paul Friedhoff sagte, es sei zynisch, Unternehmen mit Abwrackprämien und Notkrediten zu helfen, aber andererseits eigene Investitionen bei Opel über Gebühr zu kürzen. (dpa)

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KOMMENTARE


autogmok

21.07.2009 - 13:25 Uhr

Es ist schon interessant, wie sich die SPD als OPEL-Retter aufspielt und dann in ihrem eigenen Verantwortu7ngsbereich (Finanzministerium) entgegengesetzt handelt - wie ja so häufig!


UweG

21.07.2009 - 15:32 Uhr

@ autogmok: Für wen machen sie hier Wahlwerbung? Es ist mir neu, dass grundsätzlich nur eine bestimmte Partei für die Fahrzeugbeschaffung zuständig ist. Ein bisschen mehr Niveau sollten die Beiträge hier schon haben. Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass der hessische Ministerpräsident Koch (CDU) erst auf einen Dienstwagen aus Landesproduktion umgestiegen ist, als es um die Rettung von OPEL und um seine Wiederwahl ging. Komisch, oder? Herr Wulff bzw. Herr Seehofer waren da nachvollziehbar glaubwürdiger. Ich frage mich sowieso, warum Politiker unbedingt Premiumfabrikate fahren müssen. Ein OPEL Insignia, ein Ford Galaxy oder ein Volkswagen Passat (CC) würden es doch auch tun. Und der Bürger macht es Ihnen nach. Die Deutschen fahren Mercedes und kaufen dann bei ALDI ein. Oder doch besser OPEL fahren und zu REWE gehen? Auch scheinen viele zu glauben ein Skoda sei billiger als ein OPEL. Weit gefehlt. Mag sein, dass OPEL in der jüngeren Vergangenheit Fehler gemacht hat. Im Premium Bereich verzeiht man das. Bei OPEL sind keine Autos umgekippt (A-Klasse), sind keine Modellreihen kollektiv liegen geblieben (C- und E-Klasse) geschweige denn haben sich nachweislich 9 Menschen wegen technischer Mängel zu Tode gefahren (Audi TT). Und wenn ich dann noch diese Billig-Abbiegelichter bei Mercedes oder VW sehe, dann kann ich nur lachen. Aber vielleicht merkt der Kunde irgendwann einmal, dass alle nur mit Wasser kochen. Und natürlich auch der Politiker. Vielleicht schon vergessen: 2005 war lt. J.D. Powers das beste deutscher Auto in der Kudnenzufriedenheit der OPEL Signum. Dass ein OPEL besser ist als sein Ruf merkt nur der, der auch mal einen OPEL fährt. Aber solange sich OPEL auf POPEL reimen lässt ...


Heinz Kretschmer

21.07.2009 - 15:58 Uhr

....jede Kommentierung des Berichtes ist Polemik(unsachlicher Angriff) Heinz Kretschmer


sterndeuter

22.07.2009 - 10:45 Uhr

sehr geehrter Herr UweG ihre Ausführungen sind teilweise unsachlich. Ich erinnere Sie an die Tankproblematik beim Astra(Fhzge.sind zum Teil abgebrannt)oder die platzenden KS Schläuche beim Omega("angenehmes Gefühl" wenn dann der KS auf den heißen Auspuffkrümmer tropft..!!),oder der "erfolgreiche" Opel Frontera der dann vom Markt verschwand(Einige davon fahren noch bei der Tschechischen Polizei). Also,immer schön den Ball flach halten.


Verdruss

23.07.2009 - 11:12 Uhr

Aufregung zwecklos, denn, unsere Politkaste leidet zunehmend an sehr mäßigen Verstand, wenn es allerdings um ihre Diäten und andere An- nehmlichkeiten geht, entwickeln diese Leute allergrößte Fantasie und Geschicklichkeit, verbunden mit hemmungsloser Raffgier, egal welche dieser Leute aus welcher Partei.


UweG

24.07.2009 - 13:36 Uhr

@sterndeuter: als unsachlich kann ich Ihre Ausführungen bezeichnen: Komischerweise stammt Ihre Kritik aus Zeiten, wo OPEL über 15% Martanteil hatte. Das Verpuffungsproblem hatte damals übrigens nicht nur der Astra, sondern auch der Honda Civic und der Peugeot 205. Nur die damals relativ OPEL feindliche "Auto Bild" hat diese Problematik hochgepuscht. Es ist im Übrigen auch kein Astra abgebrannt, den Beweis müssten Sie führen. Das OPEL auch durch ungeschickte Modellpolitik und die damalige Lopez Affäre (komisch, der war doch danach bei Volkswagen?) in Misskredit geriet ist unbestitten. Bei solchen Sachen vergisst das Volk nicht, bei Politkern schon. Fiat rosten heute noch wenn man manchen Leuten glauben darf, das tat aber auch der W210. Das OPEL Problem ist ein Image Problem. Da hätte der eine oder andere OPEL Manager gerne mal Herrn Piech über die Schulter schauen dürfen. Ich bin seit 22 Jahren in der OPEL Handelsorganisation tätig, habe also Höhen wie Tiefen miterlebt. Fakt ist, dass die OPEL Produkte heute besser denn je sind. Das scheint aber nur den Politikern bewusst zu sein, die an der OPEL Rettung beteiligt sind und nicht den Entscheidungsträgern für die öffentlichen Fuhrparks. Es schadet auch nicht wenn man weiß, dass z.B. Volkswagen gerade im Fleetmanagement ungleich größere Nachlässe gibt. Der ADAC soll seine Autos für ca. die Hälfte bekommen. Als Herr Forster bei OPEL anfing wurden bewusst solche "Durchlaufposten" zurückgefahren, ebenso die Tageszulassungen. Das schönt die Statistik bei VW und der Golf und der Polo Fahrer subventioniert diese Fahrzeuge, ebenso wie den Phaeton oder den Bugatti. Aber das scheint niemanden zu stören. Bleibt nur zu hoffen, dass OPEL zu alter Stärke zurückfindet. Verdient hätten sie es.


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