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Gesetzesvorschlag: EU-Parlamentarier wollen leisere Autos

Der Umweltausschuss des Europaparlaments votierte für einen Gesetzesvorschlag, der neue Autos leiser machen soll.
© Foto: Christoph Papsch / ddp

Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat für neue Vorgaben gestimmt, die den Geräuschpegel von neuen Pkw senken. Die Regeln könnten ab Sommer 2016 greifen.


Datum:
28.11.2013
12 Kommentare

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Die Autos auf Europas Straßen sollen leiser werden. Der Umweltausschuss des Europaparlaments votierte am Mittwoch in Brüssel für einen entsprechenden Gesetzesvorschlag. Sowohl das Plenum als auch die EU-Staaten müssen ebenfalls noch zustimmen. Geräuscharme Wagen wie Elektroautos sollen zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer aber nicht allzu leise werden.

Die neuen Regeln könnten nach Angaben von Diplomaten ab Sommer 2016 greifen. Wenn Autobauer dann neue Modelle auf den Markt bringen, müssten sie die Vorgaben erfüllen. Diese sollen laut EU-Parlament später auf alle Neuwagen ausgeweitet werden. Für ein Standardauto würde der Geräuschpegel innerhalb von zwölf Jahren von derzeit 74 Dezibel auf 68 Dezibel sinken.

Verbraucher sollen schon beim Autokauf und aus Werbeprospekten erfahren, wie viel oder wie wenig Krach ein Wagen macht. Bei Elektro- oder Hybridautos sollen Geräuschsysteme dafür sorgen, dass insbesondere Fußgänger und Radfahrer die Wagen nicht überhören. (dpa)

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KOMMENTARE


Andreas B.

28.11.2013 - 10:10 Uhr

Schöne neue Welt. Neue Autos sind leise, Abgasarm und always Online. Am besten noch Fremdgesteuert, damit man gar keinen Fahrer mehr braucht und man es sich mit ein paar Gläschen Whisky und einer netten Begleitung im Fond bequem machen kann.- Da fällt mir ein, eigentlich will ich so ein Auto gar nicht, denn einschlafen kann ich auch zuhause.


Mr.T

28.11.2013 - 11:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Andreas B., Ihr Comment ist an Unwissenheit und Unverschämtheit nicht zu übertreffen. Wissen Sie denn nicht, dass die Parlamentarier nicht selbst fahren, sondern sich auf anderer Leute Kosten fahren lassen? Wie würden Sie sich fühlen wenn Sie bei Ihrer fremdfinanzierten und umweltschonenden Fahrt (denn ein Flug wäre ja noch CO2-schädlicher) in der schweren und gepanzerten Nobelkarosse von Brüssel nach Straßburg von den lauten Abrollgeräuschen hinten im Fond bei Ihrem Nickerchen nach der Bedienung durch die Sekretärin geweckt werden würden? Also Herr .B, ein bisschen mehr Empathie für unsere arg finanziell gebeutelten Staatsdiener wäre ja wohl das Mindeste, das Sie aufbringen sollten. Schließlich vertreten die Damen und Herren in Brüssel nur unsere Interessen!!! *Ironie-Modus aus :) *


Thommy K

28.11.2013 - 12:04 Uhr

Vielleicht sollten die Herren Regulierer eher mal darüber nachdenken einen Abstandswarner in alle LKW zur Pflicht zu machen (zumindest für alle neu zugelassenen LKW ), damit diese unsäglichen Auffahrunfälle auf den Autobahnen reduziert werden.


Tim Sommer

28.11.2013 - 12:13 Uhr

Erst kürzlich hat mich fast ein Kollege mit einem unserer Elektroautos umgefahren. Leise Autos sind gefährlich, gerade auf scheinbar "sicherem Grund" (Betriebsgelände, Supermarktparkplatz etc) verlässt man sich zu oft auf die eigenen Ohren und dreht sich schon gar nicht mehr um beim Überqueren von Fahrspuren. Auch wenn das e-Auto der Extremfall ist, selbst eine moderne Mittelklasselimousine bewegt sich so ruhig vorwärts, dass man diese schnell als weiter entfernt abtut.


Daniel W.

28.11.2013 - 13:18 Uhr

Schöne EU-Welt!! Diese überbezahlten Luschen, haben echt nichts anderes zu tun, das derzeitige Leben, welches so schon seid jahrzehnten ohne Probleme funtkioniert, tot zu reklementieren. Schokoladen bzw. Kaugummizigaretten sind auch schon nebenher verboten worden.


MH

28.11.2013 - 14:49 Uhr

Verzeihung, aber diese "Schwachköpfe" in Brüssel sind langsam nicht mehr zu ertragen. Die Lösung: verbietet doch das Kraftstoff-Automobil,dann haben wir keinen Lärm mehr und sind alle Sorgen los.


Leisetreter

28.11.2013 - 15:39 Uhr

Unglaublich, vielleicht erstmal ordentliche Straßen(belag) hinlegen, dann reduziert sich der Krach schon, gepaart mit z. B. "grüner Welle" wird es noch ruhiger.Weniger trinken bei der Arbeit kann helfen, kurz nach der Mittagspause nicht derartige Ideen zu entwickeln.


Andreas B.

29.11.2013 - 07:54 Uhr

Warscheinlich wird es immer noch schlimmer mit der EU Regelwut. Neue Autos können z.B. mit einem Alkoholtester und einem Online Infosystem ausgestattet werden. Ist der Fahrer z.B. zu müde und der Spurhalteassistent muß eingreifen, kann der Wagen seinen Fahrer direkt Online bei der zuständigen Polizeiwache denunzieren. Sind die Wartungsintervalle nicht eingehalten oder die Reifen abbgefahren wird direkt die Zulassungsbehörde und der TÜV informiert. Das alles dient der aktiven Verkehrssicherheit oder sind Sie etwa nicht auch dafür, daß weniger tödliche Verkehresunfälle passieren sollten, die auf Fehlverhalten oder technische Unzulänglänglichkeiten zurück zuführen sind ? -- Sehen Sie, Na also !


R.

29.11.2013 - 08:43 Uhr

"...Elektroautos sollen zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer aber nicht allzu leise werden."Wenn sich die Erwachsenen mal an das halten würden, as sie versuchen ihren Kindern beizubringen: Gucken, bevor eine Fahrbahn betreten wird! bräuchten Autos keine Geräusche.Diejenigen, die sich daran nicht halten, werden automatisch auf natürlichem Wege aussortiert. Die Welt wäre so viel besser...Für den Teil der Bevölkerung, die tatsächlich keine Augenlicht haben, wird sich eine spezifische Lösung finden.


Dieter M. Hölzel

29.11.2013 - 09:10 Uhr

Die virtuelle Welt der EU - Parlamentarier, überbezahlt - arrogant -geiseln sie uns Bürger, besonders die Automobilwirtschaft. Bei denFranzosen tut sich schon was in Richtung rechts, wo die France Nationalbereits bei über 50% liegt, genau das sind die Folgen der EU-Diktatur.Reglementieren und kontrollieren, aber den eigenen Säckel auf Kostender Bürger füllen, das kann nicht gut gehen. Der " Deutsche Michel "braucht zwar immer etwas länger, aber dann liegt die Gefahr sehr nahees gründlich zu machen. Dieses EU - Parlament hat jeglich Maß und Zielaus den Augen verloren, da sitzen Theoretiker/Innen, dessen Weitblicknicht von 11.ooh bis Mittag reicht. Solche " Parlamentarier " brauchtEuropa nicht, auch keinen Ruck nach links oder rechts. Den Europa -Wahlen sehe ich besorgt entgegen, von der Wahlbeteiligung, wie auchvon den politischen Rändern.


Marcus J.

29.11.2013 - 09:24 Uhr

Ich bin mal gespannt, wie gut so ein RS, M, AMG oder Porsche, Lambo, etc. mit 68 dB ankommen. Die Leute in Brüssel sind so dumm, daß die garnicht verstehen bzw. wahrnehmen, daß bei "normalen" Autos die Abrollgeräusche wesentlich lauter sind als der Motor. Standen die schonmal neben einem normalen Golf? Den hört man so schon kaum...Aber mei, wenn man sonst nichts zum tun hat oder nicht gebraucht und nach Brüssel abgeschoben wird, braucht man ja irgendeine Beschäftigung. Möcht mal wissen, ob Europa keine anderen Probleme hat.


Reiner

29.11.2013 - 09:31 Uhr

Hoffentlich sind es leise Fürze (unter 50 DB), die diesen Schwachmaten im Kopf herumgehen. Als ob es nicht wichtigeres gäbe. Die sollen doch im Wald an den Laubbäumen die Blätter abstauben, damit die Photosynthese besser funktioniert und mehr Sauerstoff produziert wird.Wer Glühbirnen durch quecksilberhaltige "Energiesparlampen" ersetzt, wie diese unausgelasteten Sesselfurzer in Brüssel, ist in meinen Augen unfähig die Realität wahrzunehmen ohne Lobby-Interessen zu vertreten und daher nicht von dieser Welt. Danke auch an S.Gabriel, der diesen Schwachsinn (Glühbirnenverbot) als damaliger deutscher Umweltminister in Brüssel beantragt haben soll. Volksverdummung sollte gesetzlich unter Strafe gestellt werden.


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