-- Anzeige --

Steinmeier: Bürgschaft nicht für jeden Opel-Investor

Steinmeier: Magna-Angebot ist weiter "vernünftigste Lösung".
© Foto: Axel Schmidt/ddp

Der Vizekanzler hält das Angebot des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna weiterhin für die vernünftigste Lösung "im Sinne der Beschäftigten und im Sinne der deutschen Steuerzahler".


Datum:
24.07.2009
5 Kommentare

-- Anzeige --

Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat klargestellt, dass die zugesagten Staatsbürgschaften für den Erhalt von Opel nicht an jeden möglichen Investor bereitgestellt werden. "Wir müssen darauf achten, dass deutsche Staatsbürgschaften nur an einen Investor gehen, der den dauerhaften Fortbestand von Opel als eigenständiges Unternehmen garantiert", sagte Steinmeier der "Bild"-Zeitung (Freitag). "Opel ist ein zukunftsfähiges Unternehmen, das zum Beispiel jedes Jahr 1,5 Milliarden Euro in Forschung investiert, das meiste in Deutschland." Er halte das Angebot des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna weiterhin für die vernünftigste Lösung "im Sinne der Beschäftigten und im Sinne der deutschen Steuerzahler", so der SPD-Kanzlerkandidat. (dpa)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


Autoschlumpf

24.07.2009 - 11:06 Uhr

Die "vernünftigste Lösung im Sinne der Beschäftigten und im Sinne der deutschen Steuerzahler" wäre gewesen, wenn der Staat sich rausgehalten hätte, anstatt das komatöse Unternehmen Opel mit Staatsbürgschaften zu Lasten der Steuerzahler künstlich am Leben zu erhalten. Das Risiko für die Bürgschaften trägt nicht Herr Steinmeier, sondern WIR als STEUERZAHLER! Und unsere Kinder, Enkel, Urenkel, Ururenkel... to be continued as you like it!


Manuela Deich

24.07.2009 - 14:41 Uhr

Ich zahle lieber meine Steuern für Opel und um den Erhalt des Unternehmens zu sichern, als für unsere ganzen ausländischen Mitbürger, die sich durch Deutschland schmarotzen, nur Mist machen usw. Oder die ganzen lieben HartzIV Empfänger, die sich ein schönes Leben machen und nicht mal arbeiten gehen.


UweG

24.07.2009 - 15:31 Uhr

@ Manuela Deich: Falls Sie es noch nicht bemerkt haben. Dies ist ein Fachportal für die Kfz.-Branche und keine Meckerecke, in der man Minderheiten anprangert. Solche Beiträge sollten sie auf bild.de posten. Wenn sie meinen, dass es diesen Leuten besser geht, dann tauschen Sie doch einfach. @Autoschlumpf: Ich verfolge schon länger Ihre Kommentare auf diesem Portal und schätze Sie mittlerwiese als OPEL Hasser ein. Nennen sie mir nur eine europäischer Persönlichkeit, die etwas an der OPEL Misere kann. Gegen die Hunderte von Milliarden für die Banken ist die BÜRGSCHAFT ein formloser Rülpser. Denken sie bitte auch einmal an die über 200.000 Arbeitsplätze in Europa und bitte auch an die über 6 Mio. OPEL Fahrer allein in Deutschland, deren fahrbarer Untersatz bei einem Verschwinden der Marke OPEL quasi über Nacht wertlos werden würde. Im Übrigen bin ich von der Politik positiv überrascht wie relativ souverän die im Augenblick trotz Wahlkampf handeln, egal ob Steinmeier oder zu Guttenberg. Welch ein Glück, dass das nicht nach der Wahl passiert, sonst würden die Marktradikalen der FDP im Sinne des Kapitals handeln und nicht für den Bürger. Ab September werden wir uns sowieso warm anziehen müssen, das Versprochene können die "Christen" doch eh nicht halten.


Seebär

24.07.2009 - 17:09 Uhr

@uweG: Sehr geehrter Herr G. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben. Dies ist ein Fachportal für die Kfz.-Branche und keine Wahlkampfplattform.


Autoschlumpf

27.07.2009 - 16:38 Uhr

@ UweG - Ich bin sicher kein Opel-Hasser, auch wenn ich Volkswagen-Verkäufer bin, aber ich habe einen klaren Verstand und eine liberale Einstellung (die man im Übrigen nicht als FDP-Marktradikal umschreiben sollte). Eine Planinsolvenz ist keine Schließung von jetzt auf gleich, sondern eine geordnete, kontrollierte Sanierung IM SINNE DER BESCHÄFTIGTEN! Ach ja, wenn 4.500.000.000 Euro für Sie ein formloser Rülpser sind, dann rülpsen SIE doch mal. @ Manuela Deich: (Rechts-)radikale Äußerungen sind hier sicherlich genau so fehl am Platz wie heuchlerisch-linke Anti-Marktwirtschaftshetze!


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Auto News für die Automobilbranche: AUTOHAUS ist eine unabhängige Abo-Fachzeitschrift für die Automobilbranche und ein tagesaktuelles B2B-Online-Portal. AUTOHAUS bietet Auto News, Wirtschaftsnachrichten, Kommentare, Bilder und Videos zu Automodellen, Automarken und Autoherstellern, Automobilhandel und Werkstätten sowie Branchendienstleistern für die gesamte Automobilbranche. Neben den Auto News gibt es auch Interviews, Hintergrundberichte, Marktdaten und Zulassungszahlen, Analysen, Management-Informationen sowie Beiträge aus den Themenbereichen Steuern, Finanzen und Recht. AUTOHAUS bietet Auto News für die Automobilbranche.