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ACE: Autobatterien belegen Platz eins bei Pannenstatistik

Kein Saft: Jedes dritte Fahrzeug benötigte laut ACE Autopannenstatistik 2011 Starthilfe aufgrund einer funktionsuntüchtigen Batterie.
© Foto: ACE

Der Automobil Club Europa (ACE) hat eine Hitliste mit "Autopannen 2011" veröffentlicht. Spitzenreiter bei den technischen Störungen am Fahrzeug ist die Autobatterie. Mehr als jedes dritte Auto benötigte Starthilfe aufgrund einer funktionsuntüchtigen Batterie.


Datum:
11.05.2012
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Kaputte Motoren, unterbrochene Kraftstoffversorgung, elektronische Aussetzer – wenn Kraftfahrzeuge streiken, kann das viele Ursachen haben. Doch die häufigsten Pannenhilfen werden nicht geleistet, weil Autos liegen bleiben, sondern weil sie erst gar nicht losfahren können. Mehr als jedes dritte Pannenauto (30,48 Prozent) benötigte im vergangenen Jahr eine Starthilfe aufgrund einer funktionsuntüchtigen Batterie. Das geht aus der neuen "Hitliste Autopannen 2011" hervor, die jetzt der ACE Auto Club Europa vorgelegt hat. Allerdings ging nach Angaben des Clubs die Schadenquote bei Batterien im Vergleich zu den beiden Vorjahren (2009 / 2010) leicht zurück.

Zugenommen haben hingegen Motorschäden, darunter eine wachsende Zahl kapitaler Schäden, was der ACE unter anderem auf die steigende Zahl älterer Autos zurückführt. Gestiegen ist auch die Zahl der Pannenhilfeeinsätze im Bereich Kraftstoffversorgung, Antrieb und Verriegelung.

Steigender Aufwand für Pannenhilfe

In den Jahren 2007 bis 2010 hat der ACE nach eigenen Angaben nahezu 380.000 Pannenhilfen und sonstige Schutzbriefleistungen abgewickelt. Der jährliche Aufwand dafür stieg von mehr als 12,7 Millionen Euro (2007) um rund 1,9 Millionen Euro auf zuletzt knapp 14,6 Millionen Euro (2010). Im Schnitt nehmen heute 18 von 100 ACE-Mitgliedern die Pannenhilfe ihres Clubs in Anspruch, 2007 lag die Quote noch bei 15. Grund dafür sind unter anderem die teils extremen Wetterbedingungen in den Wintermonaten der zurückliegenden Jahre. Der ACE rechnet damit, dass sich der Trend steigender Schadenhäufigkeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. (ses)

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