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Allianz : "Schaden- und Unfallversicherung auf Rekordniveau"

Allianz Vorstandsmitglied Oliver Bäte verkündete positive Zahlen für das erste Quartal 2012.
© Foto: Allianz Group

Die Versicherungsgruppe bestätigte den guten Start ins Jahr 2012: Mit 30,1 Milliarden Euro verzeichnet sie den zweithöchsten Umsatz in ihrer Geschichte. Insbesondere die Schaden- und Unfallversicherung erzielte im Gegensatz zum Vorjahr gute Ergebnisse.


Datum:
18.05.2012
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Am Dienstag präsentierte die Allianz SE die detaillierten Zahlen zum ersten Quartal 2012 und zog eine positive Bilanz: Umsatz, operatives Ergebnis und Periodenüberschuss lagen über den Ergebnissen des Vergleichsquartals 2011. Zudem verbesserte Europas größter Versicherer seine bereits starke Kapitalbasis weiter. Im ersten Quartal 2012 erzielte die Allianz Gruppe mit 30,1 Milliarden Euro den zweithöchsten Umsatz ihres Bestehens (VJ: 29,9 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis lag mit 2,3 Milliarden Euro um 40,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 1,7 Milliarden Euro. 

Zunahme in allen Segmenten

In der Schaden- und Unfallversicherung entwickelte sich das operative Ergebnis besonders positiv aufgrund geringerer Schäden durch Naturkatastrophen. Auch die Lebens- und Krankenversicherung und das Asset Management legten deutlich zu. Der Quartalsüberschuss stieg nach Angaben des Versicherers um 57,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro im Vergleich zu 0,9 Milliarden Euro im ersten Quartal 2011, welches insbesondere von hohen Schäden aus Naturkatastrophen geprägt war. Die Solvabilitätsquote verbesserte sich weiter auf 183 Prozent von 179 Prozent zum 31. Dezember 2011. Das Eigenkapital stieg im selben Zeitraum um 7,4 Prozent auf 48,245 Milliarden Euro von 44,915 Milliarden Euro. 

"Die Allianz hat in diesem Quartal eine sehr gute Leistung erbracht, nachdem 2011 ein schwieriges Jahr für die gesamte Versicherungsbranche war", teilte Vorstandsmitglied Oliver Bäte mit. "Trotz anhaltender Staatsschuldenkrise, volatiler Märkte und niedriger Zinsen gehen wir weiterhin von einem operativen Ergebnis 2012 von 8,2 Milliarden Euro aus, plus/minus 0,5 Milliarden Euro."

"Umsatz Schaden- und Unfallversicherung auf Rekordniveau" 

Die Bruttobeiträge in der Schaden- und Unfallversicherung erreichten 14,8 Milliarden Euro. Dieses Ergebnis entspricht einer Steigerung von 3,8 Prozent im Vergleich zu 14,3 Milliarden Euro im ersten Quartal 2011. Dabei profitierte das Segment laut Allianz SE von positiven Preis- und Volumeneffekten. Zum Wachstum trugen nahezu alle Regionen und globale Geschäftseinheiten bei. Australien, die Region Asien-Pazifik, das Kredit- sowie das Industrieversicherungsgeschäft steigerten ihre Beiträge deutlich. Das operative Ergebnis des ersten Quartals 2012 von 1,2 Milliarden Euro entspricht einem Plus von 79,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Begünstigt wurde es durch geringere Schäden aus Naturkatastrophen. Diese fielen um 695 Millionen Euro niedriger aus als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 96,2 Prozent von 101,3 Prozent im ersten Quartal 2011. Die Kostenquote blieb mit 27,9 Prozent im Vergleich zu 28,0 Prozent im ersten Quartal 2011 stabil.

Bäte erklärte: "Der Umsatz in der Schaden- und Unfallversicherung liegt auf Rekordniveau und das operative Ergebnis ist auf Kurs. Auch wenn im ersten Quartal nur wenige Naturkatastrophen auftraten, erwarten wir im Trend steigende Schäden durch Naturkatastrophen. Entsprechend haben wir hierfür in unseren Planungen für 2012 einen auf 1,2 Milliarden Euro erhöhten Wert berücksichtigt." 

Lebens- und Krankenversicherung mit solider operativer Leistung

Die Lebens- und Krankenversicherung erzielte im ersten Quartal 2012 Beitragseinnahmen von 13,7 Milliarden Euro und lag damit 4,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von 14,3 Milliarden Euro. Die Beiträge für traditionelle Lebensversicherungsprodukte stiegen auf 6,6 Milliarden Euro (VJ: 6,4 Milliarden Euro), während die Beiträge für anlageorientierte Produkte von 7,9 Milliarden Euro auf 7,1 Milliarden Euro sanken. Für diese Entwicklung waren neben einer allgemein niedrigeren Nachfrage nach fondsgebundenen Produkten vor allem die Einstellung des Lebensversicherungsneugeschäfts in Japan und geringere Verkäufe über Banken, zum Beispiel in Italien, verantwortlich, so das Unternehmen.

Das operative Ergebnis für die ersten drei Monate dieses Jahres stieg – unterstützt von positiven Kapitalmärkten – auf 826 Millionen Euro, dem höchsten Niveau seit zwei Jahren. Dies entspricht einer Steigerung von 17,7 Prozent im Vergleich zu 702 Millionen Euro im ersten Quartal 2011. Die durchschnittliche Anlagebasis in der Lebens- und Krankenversicherung belief sich auf 368,5 Milliarden Euro im ersten Quartal 2012, 6,0 Prozent höher als 347,8 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2011. Der Neugeschäftswert lag bei 223 Millionen Euro (VJ: 243 Millionen Euro).

"Die Lebens- und Krankenversicherung bleibt robust. Vor allem das Geschäft mit traditionellen Lebensversicherungsprodukten entwickelt sich positiv. In diesem schwierigen Umfeld konzentrieren wir uns weiterhin auf Wertschöpfung und nicht nur auf Umsatz", erklärte Oliver Bäte. (sh)

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