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Bilanz: NÜRNBERGER schafft 10-Prozent-Senkung der Schadenkostenquote

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Jahres 2011
© Foto: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe ist mit dem Verlauf des Jahres 2011 "sehr zufrieden". Vor allem die Rückgänge in der Autoversicherung konnten dem Vernehmen nach gebremst werden. Dank gesunkener Kosten und eines positiven Schadenverlaufes sei brutto auch die Combined Ratio von 104,6 auf 94,3 Prozent gesenkt worden.


Datum:
20.04.2012
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Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe war im Jahr 2011 nach eigenen Angaben sehr erfolgreich unterwegs. Dazu beigetragen haben vor allem überdurchschnittliche Zuwächse in der Krankenversicherung (+ 7,1 Prozent Prämieneinnahmen) und ein leichter Anstieg (+ 0,4 Prozent) auch im Lebensversicherungsbereich. Mit beteiligt am guten Jahresergebnis waren ferner ein steuerlicher Sondereffekt und ein merklicher Rückgang der Schadenkostenquote in der Autoversicherung. Inklusive den von der Gruppe angebotenen Bankdienstleistungen erwirtschaftete die NÜRNBERGER einen Konzernumsatz von 4,62 Milliarden Euro (+ 2,1 Prozent).

Positive Ergebnis-Verbesserungen

Das Konzernergebnis vor Steuern lag Ende 2011 bei 88,1 Millionen Euro nach 62,1 Millionen im Jahr davor. Das nachsteuerliche Ergebnis beträgt dem Vernehmen nach 79,1 Mio. Euro und lag um 142,4 Prozent über dem des Vorjahres. Für dieses aus Sicht der Versicherungsgruppe hoch erfreuliche Ergebnis waren neben steuerlichen Optimierungen auch einmalige Sondereffekte mit verantwortlich. Zu letzteren gehörte beispielsweise die Umgestaltung der konzerninternen Gewinnabführungs-Regelungen. Für die NÜRNBERGER Beteiligungs-AG weist der Geschäftsbericht einen um 54,6 Prozent gestiegenen Jahresüberschuss in Höhe von 96,4 Mio. Euro aus.

Durchwachsenes Schaden- und Unfallgeschäft

In der Schaden- und Unfallversicherung weist die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe mit 749 Mio. Euro Beitragseinnahmen einen Rückgang um 46 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr aus, und auch bei den sogenannten "Neu- und Mehrbeträgen" gab es mit 1,8 Prozent ein leichtes Minus auf 188 Mio. Euro. Als positiv gewertet wurde dagegen, dass die in den letzten Jahren branchenweiten Rückgänge in der Kfz-Versicherung 2011 bei der NÜRNBERGER leicht eingebremst werden konnten, während man gleichzeitig in Sach sowie der Haftpflicht und in der Unfallversicherung wachsen und sogar das Ergebnis deutlich habe verbessern können.

Echter Turn-around in der NÜRNBERGER AutoVersicherung

Die Versicherungsgruppe führt dies vor allem auf gesunkene Kosten, einen besseren Schadenverlauf und auf eine "veränderte Bestandszusammensetzung" zurück, womit eine "risikoärmere" Fahrerklientel gemeint sein dürften. Im Bruttoergebnis aber gelang dem mittelfränkischen Assekuranzkonzern dadurch eine erhebliche Senkung seiner Combined Ratio: Die Schaden-/Kostenquote wurde dem Vernehmen nach von 104,6 auf 94,3 Prozent zurückgeführt. Mit anderen Worten: Während die NÜRNBERGER 2010 bei 100 Euro Prämieneinnahmen gleichzeitig 104,60 Euro Ausgaben hatte, verdiente sie 2011 wieder Geld: 5,70 Euro pro 100 Euro Prämieneinnahme. Dies gilt in der deutschen Autoversicherung derzeit als ein erstklassiger Wert.

(wkp)
 

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