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CARAT: Werkstätten bieten nun auch Glasschadenreparatur an

Thilo Brocksch, Prokurist sowie Leiter Marketing und Vertrieb bei CARAT.
© Foto: CARAT

Die CARAT-Partnerwerkstätten wollen fit für die Zukunft sein. Darum bieten nun einige Betriebe die Glasschadenreparatur an und erweitern damit ihr Portfolio an Services und Dienstleistungen.


Datum:
13.07.2012
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Kfz-Betriebe offerieren Kunden heutzutage eine Vielzahl an Dienstleistungen – von der Reparatur des Fahrzeugs bis hin zur Beratung rund ums Auto. Doch der harte Wettbewerb unter den Werkstätten fordert seinen Tribut: Inhaber müssen ständig darauf bedacht sein, neue Ertragspotenziale zu heben und auszuschöpfen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Teilegroßhändler CARAT setzt genau an diesem neuralgischen Punkt an und hat dazu ein modulares Schadenmanagement-Konzept entwickelt, um die Systemwerkstätten fit für die Zukunft zu halten.

Neuer Bereich: Glasschadenreparatur

Ein wichtiger Bereich, der nun als neues Geschäftsfeld in der gesamten Planung besetzt werden soll, ist die Abwicklung und Reparatur von Glasschäden. Deswegen bietet CARAT seinen rund 600 Werkstätten hierzulande, die unter "ad-AUTO DIENST" firmieren, ein professionelles Paket mit einem Bündel an Hilfestellungen und Support an, damit jede Werkstatt selbst diese lukrative Nische bedienen kann.

Thilo Brocksch, Prokurist sowie Leiter Marketing und Vertrieb bei CARAT, sagt überzeugt: "Unsere Partnerwerkstätten sind fähig, diesen Markt qualitativ hochwertig zu bedienen und das eigene Portfolio um zusätzliche Verdienstmöglichkeiten zu erweitern. Um diesen Komplex mitabdecken zu können, liefern wir ihnen sowohl das nötige Handwerkszeug, als auch das richtige Know-how." Dazu hat der Großhändler ein breites Spektrum an Maßnahmen eingeleitet, um einen perfekten Service gewährleisten zu können. So sorgt CARAT für die Bestellung der entsprechenden Produkte (Glas und Chemie), organisiert die Werkzeuge für die Steinschlagreparatur und Ausglasung und stellt zudem die Marketingmittel wie Flyer oder Aufsteller zur Verfügung.

Des Weiteren ist an eine professionelle Softwarelösung für die Teileidentifikation über die DAT gedacht worden, um Bestellungen und Abrechnungen sauber abwickeln zu können. Kernstück des Konzepts sind die entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Werkstattmitarbeiter, so dass sie bestens präpariert die Glasschäden bearbeiten können. Brocksch sagt: "Auf eine gewissenhafte Ausbildung legen wir viel Wert, damit der Kunde glücklich und zufrieden vom Hof der Werkstatt fahren kann." Ziel sei es, dass bis Ende 2012 rund 100 Werkstätten in Eigenleistung dieses Geschäft betreiben können.

Pilotphase mit der Allianz

Doch nicht nur bei der Glasschadenreparatur macht CARAT Dampf, sondern auch bei der Schadensteuerung. Der Teilegroßhändler steht in Verhandlungen mit zahlreichen Versicherern, damit die Partnerwerkstätten aktiv bei der Schadensteuerung der großen Assekuranzen miteingebunden werden. Derzeit werde gibt es in Zusammenarbeit mit der Allianz eine Pilotgruppe mit sechs Werkstätten, in denen Abläufe getestet und umgesetzt. Ab August sollen dann die Ergebnisse in mehreren regionalen Workshops weiteren Systemwerkstätten vorgestellt, Versicherungsstandards vorgeschlagen und gemeinsam erarbeitet werden.

Umsatzsteigerungen für die CARAT Werkstätten

Nach Aussage von Thilo Brocksch seien die Werkstattbetreiber anfangs etwas skeptisch gewesen, ob sie das Fairplay-System nicht "überrolle". Dieses Misstrauen sei allerdings längst der Überzeugung gewichen, dass das Fairplay-Konzept den Werkinhabern genügend Luft zum Atmen lasse und dabei Geld verdient werde. "Die Kfz-Betriebe bekommen dank der Einbindung in die Schadensteuerung zusätzliche Möglichkeiten, ihre Werkstatt auszulasten und den Umsatz zu steigern", sagt der Vertriebschef. Die Planung sehe vor, dass der Teilegroßhändler dann Ende 2013 mit einem flächendeckenden Netzwerk von Betrieben aufwarten kann, um Versicherern eine attraktive Struktur über ganz Deutschland anbieten zu können. Parallel führt die in Mannheim ansässige CARAT-Gruppe auch Gespräche mit verschiedenen Online-Plattformen, die ebenfalls in der Lage seien, den Werkstätten Unfallschäden zuzuführen.

Mehr zu Kooperationen im Schadenbereich können Sie in der kommenden AUTOHAUS-Automobilbranche 2012 nachlesen, die am 23. Juli erscheinen wird. (ses)

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