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DEKRA: Autofahrer für 0,0 Promille am Steuer

Eine DEKRA-Umfrage hat ergeben: Fast 80 Prozent der Befragten sind für die Herabsetzung der Promille-Grenze auf 0,0.
© Foto: ©Gina Sanders/ www.fotolia.com

Laut einer aktuellen DEKRA-Umfrage sind die meisten Autofahrer für ein generelles Alkoholverbot am Steuer. Vor allem Frauen und junge Fahrer sprechen sich für die 0,0-Promille-Grenze aus.


Datum:
07.09.2012
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Die deutschen Autofahrer sind laut der Überwachungsorganisation DEKRA bereit für den Verzicht: Fast vier von fünf (78 Prozent) sprechen sich in einer aktuellen Umfrage für ein generelles Alkoholverbot am Steuer aus. Unter Frauen und jungen Lenkern ist der Anteil der Befürworter von 0,0 Promille besonders hoch. In der bundesweiten Umfrage mit 1.350 Teilnehmern zeigten sich 80 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass ein generelles Alkoholverbot am Steuer zu weniger Unfällen im Straßenverkehr führe. 

Auch die DEKRA-Experten des Fachbereichs Verkehrspsychologie und Verkehrsmedizin weisen darauf hin, dass schon ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille das Risiko, einen Unfall zu verursachen, auf das Zehnfache ansteigt. 

Ab 0,3 Promille zum "Depperltest"

Fast jeder zweite Autofahrer (43 Prozent) wünscht sich, dass schon ab 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) eine Begutachtung der Fahreignung vorgeschrieben werden soll. Annähernd drei Viertel (73 Prozent) der Befragten verlangen eine solche Untersuchung wenigstens ab 0,5 Promille BAK – dies ist die aktuelle Promille-Obergrenze in Deutschland. Bei 0,8 Promille BAK stimmten bereits 86 Prozent der Autofahrer einer Fahreignungsbegutachtung zu, so die Überwachungsaktion. Derzeit müssen lediglich Verkehrsteilnehmer, die mit 1,6 Promille und mehr am Steuer aufgefallen sind, für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren. 

Dem Einsatz von Alkohol-Interlock-Geräten steht laut Prüforganisation der Großteil der Autofahrer aufgeschlossen gegenüber. Diese Geräte verhindern nach Angabe einer auffälligen Atemalkoholprobe das Anlassen des Motors. 40 Prozent der Befragten sind dafür, solche Geräte für alle Fahrer vorzuschreiben. Weitere 40 Prozent verlangen die Alkohol-Interlocks für Fahrer, die schon einmal mit Alkohol am Steuer aufgefallen sind. Lediglich 19 Prozent lehnten solche Vorschriften ab. (sh)

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