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TÜV Rheinland: Vorstand Brauckmann richtet Fokus auf alle Facetten der Verkehrssicherheit

Prof. Dr.-Ing.Brauckmann, Vorstand Mobilität bei TÜV Rheinland, sieht in weiteren Dienstleistungen rund um das Tuning zusätzliches Potential für die Spezialisten des TÜV Rheinland.
© Foto: ©Holger Enge / Presse & PR Pfauntsch

Im Fokus des TÜV Rheinland auf der Automechanika steht neben der Gewährleistung von sicherem Fahrzeugtuning und einem breiten Engagement gegen Plagiate von Originalteilen auch eine Studie zur Zukunft von Fachpersonal im Speditionsgewerbe. Der Prüfkonzern will damit ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit gewährleisten.


Datum:
14.09.2012
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Blickfang auf dem Stand des TÜV Rheinland der Automechanika in Frankfurt war ein aufwändig getunter 1983er VW Golf I. Das Siegerauto des Show & Shine-Wettbewerbes der diesjährigen Tuning-Night in Köln verdeutlichte sicheres Tuning. Nach Ansicht der Kölner Prüforganisation ist das auch deshalb von Bedeutung, da die Tuningbranche boomt: Der Verband der Automobiltuner (VDAT) beziffert für das Jahr 2011 den weltweiten Umsatz deutscher Unternehmen in dieser Sparte auf 2,6 Milliarden Euro. 

"Getunte Autos sollen Spaß bringen, ohne dass dabei die Verkehrssicherheit auf der Strecke bleibt. Getreu unserer Devise ,Entdecke das Mögliche!’ beraten deshalb die Experten in unseren bundesweit 130 Prüfstellen die Tuning-Fans. Damit bei der Fahrzeugabnahme alles rund läuft, informieren sie bereits im Vorfeld geplanter Umbauten über legale Mittel und Wege", so Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann, Vorstand Mobilität bei TÜV Rheinland.

Tuning verändert sich ebenfalls

Riesige Spoiler sind heute nicht mehr in, konstatiert Prof. Brauckmann sehr zutreffend. Der Trend gehe vielmehr zu sportlich veränderten, tiefen Fahrwerken, Kraftkuren für die Triebwerke, hochwertig gestylten Innenräumen und Multimedia-Anlagen oder spektakulären Lackierungen.

Neben den Serviceleistungen rund ums Fahrzeugtuning stellt TÜV Rheinland auf der Automechanika 2012 deshalb ein breites Spektrum an Leistungen für die Fahrzeugbranche vor. "Unser Engagement zielt immer auf das sichere Zusammenspiel von Mensch, Technik und Umwelt ab. Das galt vor 140 Jahren bei unserer Gründung. Das gilt auch in Zukunft – und zwar ganz gleich, ob in der Produkt- und Komponentenprüfung, bei der Fahrzeugsicherheit, in der Fortbildung oder der Arbeitsplatzgestaltung", so Prof. Jürgen Brauckmann.

Brand Risk Management gegen Plagiate

Einzigartig sei auch das umfassende Brand Risk Management von TÜV Rheinland gegen Fälschungen von Originalteilen und Parallelimporte. Produktpiraterie ist insbesondere bei Fahrzeugteilen ein wachsendes Problem. "Hier bietet TÜV Rheinland mit dem Product Authentification and Control System PACS effizienten Schutz." 

Fahrermangel bedroht die Verkehrssicherheit

Zum Programmschwerpunkt Truck Competence der Automechanika stellt der TÜV Rheinland die Ergebnisse der repräsentativen Studie unter dem Titel "Wer fährt die Trucks von morgen? – Nachwuchs- und Fahrermangel in Deutschland" vor.

Lkw sind indes ganz grundsätzlich ein wichtiges Thema auf der Automechanika: Viele Aussteller bieten Produkte und Services für Nutzfahrzeuge sowie Teile, Zubehör, Werkstattausrüstung und vieles mehr an. Der TÜV Rheinland präsentiert, passend dazu, eine aktuelle Studie über den Fahrermangel in Deutschland. Dafür wurden bundesweit 250 Spediteure befragt. Die Rekrutierung von geeignetem Fahrpersonal stellt die Unternehmen der Transport- und Logistikbranche vor immer größere Probleme. 

Und die Lage spitzt sich weiter dramatisch zu. Das weist die Studie erstmals eindeutig nach: "Rund 84 Prozent der befragten Betriebe bestätigen, dass es in den letzten Jahren einen spürbaren Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern gibt. Wenn die Situation weiter eskaliert – und es spricht vieles dafür –, steht auch die Verkehrssicherheit auf dem Spiel", fasst Prof. Brauckmann die Ergebnisse zusammen. 

Eine verstärkte Überlastung der Fahrer in Folge des Personalmangels erhöhe die Unfallrisiken merklich. 47 Prozent aller befragten Unternehmen ist der Studie zufolge akut vom Fahrermangel betroffen. Als Hauptgrund dafür sieht rund ein Drittel die unattraktiven Arbeitsbedingungen. Jeweils etwa 18 Prozent nennen dabei zu hohe Führerscheinkosten und schlechtes Image des Berufs als Grund für den Fahrermangel. Knapp acht Prozent machen den Wegfall der Wehrpflicht für den Führerscheinerwerb als Ursache verantwortlich.

Bereits heute fahren viele am Limit. Auch die Politik müsse handeln, fordert Prof. Brauckmann als Konsequenz aus der Studie. So seien Ausbildungsvergütungen für Betriebe, die den Fahrernachwuchs fördern, denkbar. Zudem könnten entsprechende Rahmenbedingungen für einen qualifizierten Lehrberuf den Job für junge Leute attraktiver machen.

Kundenzufriedenheit: TÜV Rheinland Award für guten Werkstattservice

Mit weiteren Partnern initiiert der TÜV Rheinland den markenoffenen Award für Kundenzufriedenheit im Autohandel. Kriterium ist dabei die Werkstattprüfung nach einem einheitlichen Verfahren sowie eine Kundenzufriedenheitsanalyse in den teilnehmenden Betrieben. Rund 70 Autohäuser haben sich um diese kostenfreie Bestandsaufnahme ihres Werkstattservices 2012 beworben. Am heutigen Freitagnachmittag werden die Preise in der Frankfurter Klassikstadt verliehen. (he/wkp)

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