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Umfrage: Autofahrer trauen eigenem Fahrschulwissen nicht

Mehr als jeder zweite Autofahrer würde nach eigenem Ermessen die Führerscheinprüfung nicht bestehen.
© Foto: Dron - www.fotolia.com

Laut einer aktuellen Umfrage des Kfz-Versicherers DA Direkt glauben 55 Prozent der Autofahrer nicht, dass sie eine Führerscheinprüfung ohne erneute Vorbereitung bestehen könnten. Ebenso halte sich die Hälfte aller Befragten nicht an wichtige Verkehrsregeln.


Datum:
10.08.2012
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Mehr als 55 Prozent der Deutschen sind sich sicher, dass sie ohne erneute Vorbereitung den Führerschein nicht noch einmal bestehen würden. Das ergab eine Umfrage der GfK-Gruppe mit 700 Autofahrern im Auftrag des Kfz-Direktversicherers DA Direkt zum Thema Führerscheinregeln.

Ein Prozent mehr Vertrauen als vor zwei Jahren

Die Umfrage wurde 2010 zum ersten Mal durchgeführt. Damals war die Zahl derer, die sich eine erneute Führerscheinprüfung nicht zutrauten, mit 56 Prozent zwar ähnlich hoch, doch schwindet heute bereits in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen die Zuversicht, was die eigenen Kenntnisse angeht. Nur noch 59 Prozent der Befragten glauben, dass sie die Prüfung erneut bestehen würden. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 66 Prozent.

Junge Autofahrer halten sich nicht an Verkehrsregeln

Vor allem die Regeln scheinen für viele Führerschein-Eleven ein Problem darzustellen: Halten am Stoppschild, Blinken beim Ein- und Ausparken und den Schulterblick ignorieren heute viele. Insbesondere Letzteres hält die Hälfte der Befragten für unnötig. "Das macht uns in der Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen Sorgen", so Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Mehr als 62 Prozent (2010: 43 Prozent) gaben an, dass sie keinen Schulterblick durchführen. Über 53 Prozent (2010: 46 Prozent) ignorieren auch Geschwindigkeitsbegrenzungen. "Damit sind die Zahlen deutlich höher als noch vor zwei Jahren", erklärt Wulff.

Nur ein Drittel der Autofahrer kann Bremsweg berechnen

Auch das theoretische Fahrschulwissen der Deutschen lässt laut der Studie zu wünschen übrig. Lediglich knapp ein Drittel aller befragten Autofahrer konnte den Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h korrekt benennen. Zwar seien das fast fünf Prozent mehr als 2010, die Zahl ist dennoch niedrig. "Auffällig ist, dass gerade viele junge Leute nicht in der Lage sind, den Bremsweg korrekt zu ermitteln", kommentiert Wulff das Ergebnis. 2010 konnten noch knapp 36 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die Frage richtig beantworten, 2012 waren es nur noch 34 Prozent. (ll)

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