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WM-Finale in Barcelona: Berliner Carglass-Monteur zählt zu den besten Autoglasern der Welt

Der Berliner Sebastian Katsch (l.) zählt zu den besten Autoglasern der Welt und freute sich mit Belron-Konzernchef Gary Lubner über seine WM-Teilnahme in Barcelona.
© Foto: Linda Mehlitz/Carglass Deutschland

Carglass Deutschland hat erneut einen der weltweit besten Autoglas-Monteure in ihren Reihen. Zwar schaffte es der amtierende deutsche Meister Sebastian Katsch nicht, wie 2006 sein Landsmann Thomas Heuser, zum Weltmeister, aber auch Platz 8 war für ihn aufgrund einer starken internationalen Belron-Konkurrenz ein erstklassiges Ergebnis.


Datum:
01.06.2012
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Vor wenigen Wochen hatte sich der Berliner Sebastian Katsch in einem Ausscheidungskampf der besten Autoglas-Monteure, die Carglass Deutschland nach Essen geschickt hatte, durchgesetzt. Sein Lohn: Er durfte vergangene Woche zur Weltmeisterschaft nach Barcelona fliegen. Dort kämpften jetzt die Landesmeister aus rund 30 Nationen, in denen der Carglass-Mutterkonzern Belron besonders nachhaltig aufgestellt ist, um den Titel "Best of Belron".

Seit 2006 standen bereits zwei Deutsche auf dem Siegerpodest

Dieses Privileg, mit dem man sich zurecht als "Weltmeister der Autoglas-Techniker" bezeichnen darf, hatte im Jahr 2006 mit Thomas Heuser bereits einmal ein Deutscher geschafft. 2010 ging im internationalen Vergleich, der nur alle zwei Jahre ausgetragen wird, ein weiterer dritter Platz nach Deutschland.

Die Regeln besagen, dass nationale und auch Weltmeister, wenn sie einmal die hohen Weihen errungen haben, kein zweites Mal an den entsprechenden Wettbewerben teilnehmen dürfen, um auch dem Nachwuchs eine realistische Siegchance zu belassen.

Am Ende entscheiden Nuancen

Carglass Deutschland Geschäftsführer Jean-Pierre Filippini und Vertriebschef Matthias Rolinski, die zusammen u.a. mit ihren Kollegen Klaus Müller und Lothar Schulz den amtierenden Deutschen Meister Sebastian Katsch nach Spanien begleiteten, räumten ihrem Berliner Top-Techniker durchaus nennenswerte Chancen auf den WM-Titel ein.

Am Ende eines zweitägigen Reparatur- bzw. Montage-Marathons, in dem vier verschiedene, klassische Autoglas-Arbeiten jeweils mit rund 1.200 Bewertungskriterien von professionellen Juroren kritisch beäugt und verfolgt werden, war es wie oftmals auch in sportlichen Bewerben: Nuancen entscheiden über Sieg oder Niederlage und für Sebastian Katsch hat es am Ende – für alle und wohl auch ihn selbst überraschend – "nur" zu Platz 8 gereicht.

Lubner und Filippini: "Erstklassiges Ergebnis von Sebastian Katsch"

Dieses Ergebnis aber bei den ohnehin besten Autoglas-Technikern aus 30 Ländern, in denen Belron nach den Worten ihres Konzernchefs Gary Lubner "überall höchste Qualitätsanforderungen stellt", zu erreichen, sei "unbenommen ein erstklassiges Resultat, worauf der 29-jährige Sebastian Katsch zweifellos auch stolz sein darf", so der Kölner Carglass-Chef Jean-Pierre Filippini gegenüber AUTOHAUS-Schaden§manager.

"Eigentlich mussten wir ihn gar nicht trösten", so Vertriebsleiter Matthias Rolinski und dessen Kommunikationskollegin Linda Mehlitz. Denn weltweit seien alle Autoglas-Techniker "unheimlich heiß darauf, überhaupt einmal die nationale Ausscheidung zu erreichen, um von dort als Sieger auch an den Weltkämpfen teilnehmen zu können".

Symbiose von Qualität und Begeisterung

Was also für Belron-Chef Gary Lubner eine nachhaltige Maßnahme zur beständigen Qualitätsverbesserung ist, "stellt für sämtliche Mitarbeiter einen immensen Ansporn dar: Diejenigen, welche in die Bewerbe gehen dürfen, werden von allen anderen Mitarbeitern hoch geachtet, man nimmt sie sich als Vorbild und Beispiel, dem man letztlich mit Leidenschaft nacheifert", analysierten Rolinski und Linda Mehlitz die breite Begeisterungsfähigkeit auch der Monteure bei Carglass Deutschland.

Die drei Erstplatzierten

Den Titel des Weltmeisters und "Best of Belron" 2012 sicherte sich – übrigens zusammen mit einem Extra-Jahresgehalt als Siegprämie – der Engländer Steve Marelli vor dem Portugiesen Hugo Janeiro und dem Dänen Erik Madsen.

Nachher wie vorher – ohne Kompromisse

Zur Verfügung gestellt waren den Teilnehmern aus allen Ländern jeweils ein bau- und modellgleicher Ford Focus, an denen mit standardisierten Verfahren jeweils auch identische Schadensbilder erzeugt wurden, die es an zwei Tagen mit insgesamt vier Wettbewerbsteilen so zu beheben galt, dass die jeweiligen Kunden (in diesem Fall die Juroren) am Ende der Reparatur keinerlei Abweichung zum Auslieferungszustand von Neuwagen erkennen konnten. Neben der Schnelligkeit zählte dabei, wie erwähnt, vor allem Sauberkeit und die korrekte Anwendung aller vorgegebenen Standards und Instandsetzungstechniken. (wkp)
 

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