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ZDK: Werkstattgeschäft bleibt die tragende Säule

Die meisten Werkstätten sind laut ZDK gut ausgelastet.
© Foto: @eyeami –www.fotolia.com

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sprach über die Situation auf dem deutschen Markt. Demnach stelle in Zeiten, in denen sich das Neuwagengeschäft immer mehr verschlechtere, gerade der Service das wichtigste Standbein für das Kfz-Gewerbe dar.


Datum:
07.09.2012
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Die Optimierung des Werkstattgeschäfts steht am 11. September in Frankfurt auf der Automechanika im Fokus. Laut Robert Rademacher, dem Präsidenten des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), ist das Reparaturgeschäft unverändert die tragende Säule für markengebundene und freie Betriebe. Deshalb schaue das Kfz-Gewerbe "mit gespannter Vorfreude" auf die bevorstehende Messe – den "Gradmesser und Stimmungsbarometer der Automobilwirtschaft". Dort werden die wichtigsten Branchenimpulse gesetzt. Der Verband liefert schon jetzt die ersten Ergebnisse des ZDK-Geschäftsklima-Indexes.

Abgekühltes Geschäftsklima

Während das Werkstattgeschäft noch befriedigend verlaufe, hätte sich das Geschäftsklima im Kfz-Gewerbe insgesamt im dritten Quartal verschlechtert – so die Aussage des ZDK. Derzeit zeigten wichtige Konjunkturindikatoren, dass sich die Aussichten für den Rest des Autojahres 2012 eingetrübt hätten. Beispielsweise sei sowohl die Zahl der Neuzulassungen, als auch die der Auftragseingänge rückläufig.

Zweitschlechtester Wert seit 2010

Die Ergebnisse des aktuellen ZDK-Geschäftsklima-Indexes würden diese Einschätzung festigen. So liege der Index-Wert zur aktuellen Geschäftslage, in dem die Daten aller drei Geschäftsbereiche (Neufahrzeuge, Gebrauchtwagen, Service) zusammengefasst werden, aktuell bei 116,8 Punkten. "Das ist der zweitschlechteste Wert seit Erhebungsbeginn im Februar 2010", erklärt Rademacher. Gegenüber dem zweiten Quartal sank dieser Wert sogar um 12,8 Punkte. Seit dem bisherigen Höchstwert von 146,4 Punkten im 2011 bewege sich die Index-Kurve kontinuierlich nach unten.

Gebrauchtwagen im grünen Bereich

Wenig berauschend stelle sich das Neuwagengeschäft dar. Die Mehrheit der Betriebe (55,1 Prozent) bewertete es im laufenden Quartal als "schlecht". Beim Gebrauchtwagengeschäft sei die Menge aktuell im "grünen Bereich". Die Qualität der Geschäfte könnte laut Rademacher allerdings besser sein: "Die Bruttogewinne sind unzureichend, sie stehen nicht zuletzt durch die hohe Zahl der Tageszulassungen unter Druck." Die Standzeiten der Gebrauchten hätten sich im Vergleich zum Vorjahr um zehn Tage auf nunmehr 94 Tage verlängert.

Werkstattgeschäft baut auf "Prinzip Hoffnung"

Auch das Werkstattgeschäft zeige leichte Ermüdungserscheinungen, werde aber von der Mehrheit der Kfz-Betriebe (58,4 Prozent) noch als "befriedigend" angesehen. Allerdings hätten im zweiten Quartal 45,4 Prozent der Unternehmen noch von einer "guten" Werkstattauslastung berichtet. Für das vierte Quartal folgen die Erwartungen der Kfz-Betriebe laut Rademacher "dem Prinzip Hoffnung": Der Index-Wert zur erwarteten Geschäftslage stieg gegenüber dem Vorquartal leicht um 2,9 Punkte auf 102,5 Punkte.

Der größte Hoffnungsträger der Branche sei demnach der Servicegeschäft. Laut ZDK gingen 60,8 Prozent der Betriebe hier von einer saisonüblichen und 28,9 Prozent sogar von einer besseren Werkstattauslastung aus. (ll)

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