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ZKF: Agenda 2020 kommt in Fahrt

ZKF-Präsident Peter Börner stellte im Hinblick auf die Agenda 2020 fest: "Wir sind für künftige Herausforderungen gut gerüstet und haben die Weichen für die Zukunft gestellt."
© Foto: ZKF e.V.

Der Verband als wichtiger Daten- und Wissens-Dienstleister für die Unfall- und Nfz-Herstellerbranche ist das wichtigste Ziel des ZKF in seiner "Agenda 2020".


Datum:
19.06.2015
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Beim Branchentreff Ende Mai in der Daimler Niederlassung Heidelberg zeigte der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) konkrete Lösungswege für künftige Herausforderungen der Mitgliedsbetriebe auf. Vor mehr als 400 Teilnehmern benannte ZKF-Präsident Peter Börner die Zukunftsthemen für Verband und Branche (wir berichteten). In den Workshops standen fachspezifische Inhalte auf dem Programm.

Auf die Arbeit der nächsten Jahre blickend, hielt Börner fest: "Wir sind für künftige Herausforderungen gut gerüstet und haben die Weichen für die Zukunft gestellt." Der Markt entwickle sich mittlerweile jedoch rasanter als jemals zuvor, "gerade in der fortschreitenden Digitalisierung, der elektronischen Fahrzeugtechnik und Telematik sowie im demografischen Wandel liegen die größten Herausforderungen für unser Handwerk.“

Antworten liefert die Agenda 2020

In Zeiten dieses tiefgreifenden Strukturwandels solle vor allem die Agenda 2020 des Zentralverbandes Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft geben. "Der Vorstand hat sich in diesem Jahr intensiv mit der Umsetzung der Agenda beschäftigt", unterstrich der ZKF-Präsident und konkretisierte: "Zu den wichtigsten Projekten zählen 1. die Etablierung des Verbandes als anerkannter Daten- und Know-how-Provider der gesamten Unfall- und Nutzfahrzeugherstellerbranche, 2. die Schaffung regionaler Kompetenzzentren, 3. die Einführung des neuen Diagnose- und Reprogrammierungstools EuroDFT, 4. die Umstellung unserer Kommunikation auf neue Medien sowie 5. die Erweiterung von Dienstleistungen für die Innungen."

Online-Lösungen werden vorangetrieben

Als eines der zentralen Projekte stellte ZKF-Präsident Peter Börner erstmals "repair.pedia" in seiner Grundsatzrede vor. "Wir arbeiten sehr konkret daran, alle Reparaturinformationen der gesamten Branche zusammenzutragen und online zur Verfügung zu stellen." Über das webbasierende System sollen Betriebe künftig durch direkten Link, Text- oder Spracheingabe, Bilderkennung oder Suchfunktion per Ersatzteilnummer alle notwendigen Hersteller-Hinweise zur Instandsetzung erhalten. "Die Gespräche mit Daten-, Kalkulationsanbietern und Softwareentwicklern sind schon sehr weit vorangeschritten. Sie haben uns bestätigt: Wenn repair.pedia so kommt, wird dies ein sensationelles tägliches Arbeitsmittel für Karosserie- und Lackierbetriebe sowie handwerkliche Nutzfahrzeugaufbauhersteller.“

Der Zentralverband treibt auch weitere Weblösungen voran. So wurde bereits die Online-Plattforum www.fairgarage.de in das Internetangebot des ZKF www.autounfall.info integriert und die Mitgliederinformation um den Newsletter "ZKF-NEWS online" samt jederzeit zugänglichem Archiv ergänzt. Der ZKF-Präsident selbst hat vor einigen Wochen einen Blog ins Internet eingestellt.

Eigenständiger Unternehmer statt ferngesteuerter Dienstleister

Abschließend warnte der ZFK-Präsident davor, dass die Unfallschadenreparatur weiter industrialisiert wird. "Wir sehen einen immer stärkeren Trend, dass unser Handwerk industrieller und die Betriebe damit vergleichbarer werden", erklärte Peter Börner in Heidelberg. Durch standardisierte Prozesse der großen Auftraggeber würden die Werkstätten vergleichbar, bewertbar und ließen sich leichter gegeneinander ausspielen. "Wir wollen den Mittelstand, den selbstständigen Handwerker als eigenständigen Unternehmer – nicht einen ferngesteuerten Dienstleister, der keine Rendite mit seinen handwerklichen Tätigkeiten erwirtschaftet."

Konkrete Informationen in Workshops

In Heidelberg diskutierten die Teilnehmer am zweiten Tag des Branchentreffs dann Schwerpunkte wie "Rechnungskürzungen vermeiden", "Beilackierung", "Klimakältemittel" und "Reifendruckkontrollsystem RDKS" in verschiedenen Workshops. Betriebe des herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbaus informierten sich zudem über die "Restwertberechnung für Fahrzeugaufbauten", "Smart-Repair bei Caravans" sowie "Lastenverteilung und Ladungssicherung bei Kleintransportern" und über das "Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz".   (wkp)

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