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Kommentare () Kommentare (0) 13.02.2018

Scout24-Gruppe

Mehr Händler, mehr Makler

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Mehr Händler, mehr Makler
Greg Ellis
Scout24-CEO Greg Ellis
© Foto: picture alliance / PR IMAGE/Daniel Mahon

Die Scout24-Gruppe ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Vor allem steigende Kundenzahlen im Vermittlungsgeschäft mit Autos und Immobilien sorgten für Schwung.

Der Internetportalbetreiber Scout24 hat zum Jahresende dank steigender Makler- und Händlerzahlen operativ unerwartet viel verdient. Auf Jahressicht dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 12,6 Prozent auf 252,8 Millionen Euro zugelegt haben, wie die im SDax notierte Firma am Dienstag in München auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Besonders im vierten Quartal kletterte das operative Ergebnis mit gut 18 Prozent kräftig.

Das Unternehmen betreibt die Online-Marktplätze Autoscout24 und Immobilienscout24. Je mehr Autos, Wohnungen und Häuser auf den Portalen vermittelt werden, umso profitabler wird das Unternehmen tendenziell. Im Jahresverlauf habe der Immobilienmarktplatz den Trend bei abwandernden Maklern umkehren können, in vielen wichtigen Städten sei das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs, sagte Vorstandschef Greg Ellis.

Im Autovermittlungsgeschäft legten die Händlerzahlen – vor allem in Deutschland – ebenfalls zu. Zum Jahresende arbeiteten aufgrund verstärkter Marktdurchdringung europaweit 45.101 Händler mit Autoscout24 zusammen, verglichen mit 43.168 im Jahr davor. Zudem sei der durchschnittliche Erlös pro Kernhändler pro Monat im vergangenen Jahr stark gestiegen, hieß es.

"Mit der Entwicklung unseres Konzerns im Geschäftsjahr 2017 sind wir sehr zufrieden", erklärte Ellis. Der Umsatz kletterte 2017 um 8,5 Prozent auf 479,8 Millionen Euro und lag damit im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Die Prognose für 2018 bestätigte das Unternehmen, der Erlös soll mit einem hohen einstelligen bis niedrig zweistelligen Prozentsatz wachsen. Nach Steuern will die Gruppe 110,9 Millionen Euro verdienen (2016: 66,9 Millionen Euro). (dpa/rp)

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