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Kommentare () Kommentare (0) 12.10.2018

September-Bilanz

VW-Konzern liefert deutlich weniger Autos aus

September-Bilanz
VW-Konzern liefert deutlich weniger Autos aus
Für November und Dezember rechnet VW wieder mit besseren Geschäftszahlen.
© Foto: picture alliance/Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die weltweiten Verkäufe der Wolfsburger sind im September wegen der Einführung des neuen Abgas-Prüfverfahrens WLTP spürbar geringer ausgefallen als vor einem Jahr. Fast alle Konzernmarken landeten im Minus.

Der Absatz sei im September um 18,1 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahresmonat auf 827.700 Fahrzeuge gesunken, teilte Volkswagen am Freitag mit. Auch im Oktober werde sich die WLTP-Umstellung in Europa noch auswirken, sagte Konzern-Vertriebschef Christian Dahlheim. "Für November und Dezember rechnen wir in dieser Region wieder mit stärkeren Monaten."

Allein in Westeuropa lag der Rückgang bei 41,5 Prozent auf 199.600 Fahrzeuge, in Deutschland lieferte der Konzern 58.700 Fahrzeuge und damit 45,2 Prozent weniger aus. Dennoch liege Volkswagen im bisherigen Jahresverlauf bei den Auslieferungen auf Rekordkurs, betonte Dahlheim. In den ersten neun Monaten lieferte der Konzern 8,13 Millionen Autos aus - ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Abgesehen von den Lkw-Bauern MAN und Scania mussten alle Konzernmarken im September Federn lassen, Audi büßte mit einem Rückgang um 22 Prozent auf 139.200 Autos am deutlichsten ein. Im Jahresverlauf blieb aber auch für die Ingolstädter ein kleines Plus von zwei Prozent auf 1,38 Millionen Autos. Die Kernmarke VW Pkw steigerte ihren Absatz von Januar bis September um 2,9 Prozent auf 4,49 Millionen Autos. (dpa)

Kunden-Auslieferungen nach Marken im September 2018

Volkswagen Pkw: 485.000 Fahrzeuge (minus 18,3 Prozent)
Audi: 139.200 Fahrzeuge (minus 22,0 Prozent)
Skoda: 94.800 Fahrzeuge (minus 16,0 Prozent)
Seat: 31.600 Fahrzeuge (minus 20,6 Prozent)
Porsche: 20.200 Fahrzeuge (minus 3,0 Prozent)
Volkswagen Nutzfahrzeuge: 35.400 Fahrzeuge (minus 20,5 Prozent)
MAN: 11.800 Fahrzeuge (plus 11,9 Prozent)
Scania: 8.400 Fahrzeuge (plus 5,5 Prozent)

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