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07.01.2014

Unternehmensnachfolge

Staffelstab-Übergabe

Unternehmensnachfolge
Staffelstab-Übergabe
Peter Klobe vom PS Karosserie- und Lackierzentrum in Perwenitz bei Berlin (li.) übergibt seinem Sohn und Nachfolger Timo Bauer symbolisch den Staffelstab.
© Foto: K1 / Standox GmbH

Die Junioren des Nachfolge-Programms "Next Generation" von Repanet zur Unternehmens-Übernahme kamen Ende 2013 zu ihrem Halbzeittreffen in Kassel zusammen.

Ende 2013 trafen sich die Teilnehmer des Repanet Unternehmensnachfolge-Programms "Next Generation" zum Halbzeit-Austausch. Bei der zweitägigen Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Nachwuchsführungskräften und ihren Chefs im Mittelpunkt. Neben einem Rückblick auf die vier bereits absolvierten Module des Programms sowie einem Ausblick auf das zweite Jahr fanden dazu intensive Workshops statt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die symbolische Staffelstab-Übergabe, bei der die bisherigen Geschäftsführer der nächsten Generation die Verantwortung für ihre Unternehmen übertrugen.

Intensive Nachwuchsarbeit

Das Next Generation-Programm von Repanet begleitet zukünftige Führungskräfte über zwei Jahre bei der Übernahme des meist elterlichen Reparaturbetriebes. In sieben Workshop-Einheiten bereiten erfahrene Mentoren den Nachwuchs auf deren neue Rollen vor. Neben BWL, Personalwirtschaft und Arbeitsrecht stehen unter anderem Mitarbeiterkommunikation und Unternehmensführung auf dem Programm. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich auf dem Halbzeittreffen begeistert. "Besonders gut gefällt mir die Kombination aus betriebswirtschaftlichem Fachwissen, das konkret auf unsere Branche zugeschnitten ist, und den Modulen, die sich mit den Besonderheiten unserer Situation im Familienunternehmen auseinandersetzen", sagte Junior Timo Bauer. Er wird in den kommenden Jahren das PS Karosserie- und Lackierzentrum in Perwenitz bei Berlin in zweiter Generation übernehmen. "Das Ganze in einer Gruppe zu erleben, ist für mich ein großer Gewinn. Wir Junioren sind alle in der gleichen Situation und können uns wunderbar austauschen."

Ganzheitlicher Ansatz notwendig

Auch die Senioren werden immer wieder in den Prozess einbezogen. "Der Generationenwechsel in Familienunternehmen ist nicht nur eine fachliche und organisatorische Herausforderung, sondern auch ein sehr emotionaler Prozess – für beide Seiten", äußerte sich Dr. Andreas Hennemann, Unternehmensberater und einer der Repanet-Trainer. "Deshalb setzten wir auf einen ganzheitlichen Ansatz."

Die Junioren haben in der zweiten Hälfte nun noch drei Module vor sich. Abschließend werden ihre Kenntnisse in einer Prüfung abgefragt und sie erhalten das Next Generation-Zertifikat, den "Unternehmensführerschein". Wer sich für das Nachfolge-Programm interessiert, erhält weitere Informationen beim Repanet Service Center unter 02378 9188-0. Ansprechpartnerin ist Frauke Hennemann.


Repanet der Lackmarke Standox ist ein internationales Netzwerk von ausgewählten Fachbetrieben. In 15 europäischen Ländern bieten rund 600 Repanet Werkstätten hochqualitative Reparaturlackierungen und kundenorientierten Service zu fairen Preisen an. Mehr als 600.000 Fahrzeuge aller Marken werden jährlich entsprechend den Herstelleranforderungen bei den Repanet-Betrieben professionell instandgesetzt. Autofahrer aus ganz Europa, Autohäuser aller Marken sowie führende Versicherungen, Flotten und Leasinggesellschaften zählen zu den Kunden der Repanet Werkstätten.  (he)