250px 61px
Nachrichten
Nachrichten

Vernetzte Autos: Ford und Vodafone erproben Rettungsgassen-Helfer

Vernetzte Autos
Ford und Vodafone erproben Rettungsgassen-Helfer
Rettungsgassen-Assistent
Bereits vor seiner Ankunft am Stauende kann ein Rettungswagen die im Stau wartenden Autos auf eine Gassenbildung hinweisen.
© Foto: Ford/Vodafone

Oftmals werden Rettungsgassen erst gebildet, wenn der Krankenwagen am Stauende ankommt. Das kostet wertvolle Zeit. In Zukunft könnten sich Autos untereinander schon vorzeitig warnen.

Immer mehr Autos sind über Mobilfunknetzwerke permanent auch im digitalen Orbit unterwegs. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten der Kommunikation, die derzeit auf dem Testfeld KoMoD in Düsseldorf praktisch erforscht werden. Unter anderem Ford und Vodafone beteiligen sich an diesem Projekt zur Erprobung neuer Vernetzungstechniken im Straßenverkehr. Dabei wird auch getestet, wie sich die Bildung von Rettungsgassen verbessern lässt, indem sich Autos in Unfallortnähe dazu gegenseitig aufrufen.

In Erwartung, dass in Zukunft Autos miteinander kommunizieren können, arbeiten die Forscher an einem System, das über die Funktionen des Unfallmeldedienstes eCall auch andere Fahrzeuge vor einem Vorfall in ihrer Nähe warnt. Damit könnten sich Massenkarambolagen und Staubildung verhindern lassen. Darüber hinaus haben Rettungsfahrzeuge die Möglichkeit, an die sich vor einer Unfallstelle stauenden Fahrzeugen eine Warnung auszugeben, die Autofahrern auf ihren Displays Hinweise zur Bildung einer Rettungsgasse erteilt.

Per Mobilfunk tauschen Testfahrzeuge von Ford bei diesem Projekt in Echtzeit Daten aus, um sich gegenseitig zu informieren und zu warnen. Dafür wird die Technik V2X (Vehicle to everthing) genutzt, bei der Autos Daten ohne Umweg über das herkömmliche Mobilfunknetz miteinander austauschen.

Einen anderen Ansatz zur Verbesserung der Rettungsgassen-Bildung verfolgt BMW mit einer neuen App. Diese seit kurzem verfügbare Technik nutzt Daten der Polizei-Verkehrsmeldestellen und warnt in Echtzeit über den Fahrzeugbildschirm. Voraussetzung für die Nutzung ist neben dem passenden Navigationssystem ein Abo beim kostenpflichtigen BMW-Onlinedienst "Connected Drive". (SP-X)

Artikel jetzt ...

© Copyright 2019 AUTOHAUS online

Kommentar
Ihr Kommentar zum Artikel
Ihr Kommentar zum Artikel

AUTOHAUS ist ein Fachmedium für die Automobilwirtschaft. Die qualifizierte Meinung unserer Online-Nutzer zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.
Vielen Dank!

Artikel jetzt ...

mit anderen teilen per

© Copyright 2019 AUTOHAUS online

Newsletter
Newsletter
Schon gelesen?
Die Top-Nachrichten