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Vernetzung im Auto: "Datenschutz ist keine Sonderausstattung"

Vernetzung im Auto
"Datenschutz ist keine Sonderausstattung"
Elmar Degenhart Continental
Continental-Chef Elmar Degenhart fordert mehr Datenschutz in vernetzten Autos.
© Foto: Continental
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Für Continental-Chef Degenhart muss der Datenverkehr in Autos "genauso sicher sein wie modernes Online-Banking". Er fordert, die neuen Industrie-Standards für Cybersecurity möglichst schnell umzusetzen.

Continental-Chef Elmar Degenhart hat sich für mehr Datenschutz im immer stärker vernetzten Auto ausgesprochen. "Als Voraussetzung für den Datenschutz muss der Datenverkehr des Autos genauso sicher sein wie modernes Online-Banking", sagte der Vorstandschef des Reifenherstellers und Technologieunternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Degenhart forderte, die neuen Industrie-Standards für Cybersecurity schnellstmöglich umzusetzen. Der neue Standard erfasse den Lebenszyklus von Fahrzeugen, beginnend mit der Entwicklung über die Produktion und Software-Aktualisierungen bis hin zur sicheren - und datenschutzgerechten - Außerbetriebnahme.

"Datenschutz ist keine Sonderausstattung", betonte Degenhart. Schon in der Entwicklungsphase müssten alle Schnittstellen elektronischer Systeme im Auto abgesichert, Datenflüsse genauestens betrachtet und Kontrollmöglichkeiten der Fahrer ermöglicht werden, sagte Stefan Römmele, Leiter Strategie und Vorentwicklung in Sachen Informationssicherheit und Datenschutz bei Continental.

Alle Funktionen im Auto müssten kontinuierlich überwacht werden und regelmäßig Updates erhalten. Die Lebensdauer der notwendigen Software-Schlüssel sei so kurz gewählt, dass sie in der Zeit ihrer Gültigkeit fälschungssicher seien. Aber: selbst ausgefeilte Sicherheitssysteme garantierten keinen absoluten Schutz, warnte er.

Der jüngsten Continental-Mobilitätsstudie zufolge ist der Schutz persönlicher Daten den Befragten wichtig. Demnach würde nicht einmal jeder zweite Autofahrer persönliche Fahrdaten beispielsweise mit seiner Versicherung teilen. Für die Studie hatte das Infas-Institut im Auftrag von Conti je rund 1.000 Menschen in Deutschland, den USA, Japan und China befragt. (dpa)

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