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Kommentare () Kommentare (0) 24.03.2017

Vodafone und "TankTaler"

Konnektivität zum Nachrüsten

Vodafone und "TankTaler"
Konnektivität zum Nachrüsten
"TabkTaler" macht auch aus einem älteren Auto mit ODB-2-Schnittstelle ein "Connected Car".
© Foto: Vodafone

Kostenlose Telematik und dazu beim Tanken noch Rabatte kassieren – nach diesem Prinzip funktioniert "TankTaler". Der Anbieter "ThinxNet" kooperiert nun mit Vodafone.

Der Telekommunikationsriese Vodafone und das Start-up "ThinxNet" haben im Rahmen der IT-Messe CeBIT eine Kooperation bei der Fahrzeugvernetzung bekannt gegeben. Die junge Firma aus München bietet seit rund einem Jahr die kostenlose Dongle-Lösung "TankTaler" an. Damit lassen sich selbst ältere Autos zu "Connected Cars" aufrüsten.

"TankTaler" besteht aus einer App und einem Stecker, der an die OBD-2 Diagnose-Schnittstelle angeschlossen wird. Die Daten aus dem Fahrzeug werden über die im Stecker fest verbaute IoT-SIM von Vodafone übermittelt. Am Smartphone lassen sich dann nicht nur Durchschnittsverbrauch, der Tankfüllstand, der Batteriestatus oder der aktuelle Kilometerstand anzeigen. Nutzer können auch den Standort des Wagens abrufen oder zurückgelegte Strecken im Fahrtenbuch erfassen und statistisch auswerten.

Eine weitere Funktion ist die mobile Bezahlung der Tankrechnung. Dies ist zwar erst an wenigen Zapfsäulen in Köln und München möglich, hunderte Tankstellen sollen in diesem Jahr aber noch folgen. Für getankte Liter sammeln die Kunden zudem "TankTaler" und sparen bis zu zwei Cent pro Liter. Die Taler können anschließend gegen Gutscheine eingetauscht werden. Auch an die Verkehrssicherheit wurde gedacht: Kommt es zu einem Unfall, setzt der Stecker über die SIM-Karte einen automatischen Notruf ab. Kooperationspartner sind hier die HDI Versicherung und die SV Sparkassen Versicherung.

Im Wettlauf um das vernetzte Auto sehen Experten App-basierte Nachrüstlösungen vorne. Die Unternehmensberatung Roland Berger rechnet etwa damit, dass bis 2020 mehr als 90 Millionen Autos in Europa über Dongle verfügen werden. Demgegenüber dürften nur etwa 70 Millionen Fahrzeuge mit integrierten Konnektivitätssystemen ab Werk ausgestattet sein. Die Autobauer stehen damit unter Zugzwang. Mercedes-Benz hat bereits reagiert und mit dem "conncet-me"-Adapter eine eigene Nachrüstlösung im Programm. (rp)

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