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Deutschland-Premiere: Volvo stellt C30 Electric vor

Deutschland-Premiere
Volvo stellt C30 Electric vor
Der kompakte Volvo C30 rollt nun auch als Elektroauto über die Straßen.
© Foto: Volvo

Der Schwede wird von einem 82 kW/111 PS starken Elektromotor auf Touren gebracht. Ausgewählte Firmenkunden sollen den Stromer für 1.600 Euro monatlich über eine Laufzeit von drei Jahren leasen können.

Volvo hat auf Sylt seinen C30 Electric vorgestellt. Der Schwede wird von einem 82 kW/111 PS starken Elektromotor auf Touren gebracht. Auf seiner "Jungfernfahrt" durch die Dünenlandschaft präsentiert sich das kompakte Elektroauto erstaunlich wettbewerbsfähig. Von außen gleicht der Elektro-C30 seinem nicht-elektrischen Modellbruder, und auch von innen präsentiert sich der Stromer wie man es von Volvo kennt: praktisch, puristisch, unprätentiös. Dies gilt auch für den Startprozess. Dieser geht genauso geräuschlos vonstatten wie sich das Auto fährt, sobald der Zündschlüssel gedreht wird.

Die zu erreichende Höchstgeschwindigkeit beträgt aus Gründen der Energieeffizienz maximal 130 km/h. Für den Vortrieb sorgen zwei Fahrmodalitäten: "D" und "H", die über einen Automatikschalthebel eingestellt werden. Ist der Elektro-C30 erst einmal auf Reisegeschwindigkeit gebracht, erlaubt der Modus "H" wie "Highway" das geräuschlose Dahingleiten mit reduzierter mechanischer Reibung, wobei bei Volvo anders als bei den meisten Wettbewerbern auch in diesem Betriebszustand noch mittels Gaspedal beschleunigt werden kann. Im Modus "D" wie "Drive" wird über den bordeigenen Generator permanent Energie zurückgewonnen, was im Fahrbetrieb wie eine Motorbremse wirkt und die Benutzung des Bremspedals so gut wie überflüssig macht. Vor Ortseinfahrten und Stauenden lässt sich der C30 so weitgehend "fußfrei", also ohne Druck aufs Bremspedal, fast ausschließlich per Hand und Wählhebel verlangsamen.

Der Wechsel der Gangarten vollzieht sich leicht, das Drehmoment von 220 Nm ist elektroauto-typisch vom Start weg verfügbar. Kinetische Energie wird ohne viel Aufwand mittels Rekuperation effektiv zurückgewonnen. Anschaulich verfolgen lässt sich die Ladearbeit des Generators über das "Powermeter", das in der Armaturentafel an der Stelle des Drehzahlmessers sitzt. Das Instrument gibt permanent Aufschluss über aktuelle Energiegewinne und -verluste.

Der Schwede hat eine Reihe von Detaillösungen zur Sicherstellung der versprochenen echten Reichweite von 150 Kilometern. So ist beispielsweise der Innenraum bewusst in hellen Cremetönen und die Außenhaut in strahlendem Weiß gehalten, weil diese Farben die Sonnenstrahlen besser reflektieren. Die Folge: Kein Aufheizen des Autoinnenraums. Die reichweitenfressende serienmäßige Klimaanlage muss weniger Kühlarbeit verrichten, und spart dadurch Strom ein. Genauso clever: Mangels der Abwärme eines Verbrennungsmotors wird beim Heizen im Winter Bio-Ethanol verbrannt, statt wertvolle Batterie-Energie.

Leasingmodell für Firmenkunden

Der Preis liegt aufgrund der hohen Batteriekosten, deren Einkaufspreis von Volvo auf 16.000 Euro beziffert wird, für Privatkunden derzeit jenseits von Gut und Böse. Deswegen haben sich die Schweden entschlossen, ihren Elektro-C30 erst gar nicht der Allgemeinheit zum Kauf anzubieten. Stattdessen soll er ausgewählten Firmenkunden in einer kleinen Testflotte von 250 Stück für eine monatliche Rate von 1.600 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren verleast werden. Was unterm Strich die stolze Gesamtsumme von 57.600 Euro ausmachen soll.

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Volvo C30 Electric
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