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VW-Konzern: Stephan Winkelmann führt neben Bugatti auch wieder Lamborghini

VW-Konzern
Stephan Winkelmann führt neben Bugatti auch wieder Lamborghini
Stephan Winkelmann; Bugatti; Lamborghini
Stephan Winkelmann übernimmt zum ersten Dezember erneut die Führung bei Lamborghini. Gleichzeitig bleibt er Präsident von Bugatti.
© Foto: Bugatti

Nach seinem Abschied 2016 wird Bugatti-Präsident Winkelmann nun zum zweiten Mal Chef von Lamborghini. Die Zukunft der beiden Marken ist indes ungewiss.

Bugatti-Chef Stephan Winkelmann übernimmt wie erwartet auch wieder das Ruder bei Lamborghini - und steuert damit zwei Sportwagenbauer des Volkswagen-Konzerns. Ab 1. Dezember solle Winkelmann auf Stefano Domenicali folgen, teilte die VW-Premiumtochter Audi am Mittwoch in Ingolstadt mit. Lamborghini ist organisatorisch bei den Ingolstädtern untergebracht.

Winkelmann hatte die italienische Luxussportwagenmarke bereits von 2005 bis 2016 geführt und war dann Anfang 2018 zum Chef der Nobelmarke Bugatti geworden, die ebenfalls zum VW-Konzern gehört. Den Posten als Bugatti-Präsident werde der deutsch-italienische Manager weiter ausfüllen, hieß es. Domenicali wechselt in die Formel 1 und wird dort ab 2021 Chef der Rennserie.

Spekulationen um Verkauf von Bugatti und Ducati

Die Rolle von mehreren Konzernmarken des Wolfsburger Autoriesen wird derzeit stark diskutiert. Zuletzt gab es mehrfach Spekulationen um einen Verkauf von einerseits Bugatti, aber auch der Motorradmarke Ducati sowie rund um die Zugehörigkeit von Lamborghini und Bentley. VW-Konzernchef Herbert Diess sagte am Montag, der Konzern prüfe derzeit die rechtliche Struktur der italienischen Konzernmarken Lamborghini, Ducati und der Designtochter Italdesign.

Diess will den Konzern seit längerem verschlanken und vor allem in seinen Strukturen vereinfachen. Analysten rechnen seit längerem vor, dass insbesondere eine Verselbstständigung von Nobelmarken wie Porsche und Lamborghini den Wert des Konzerns an der Börse heben könnte. Der VW-Konzern zählt insgesamt 12 Fahrzeugmarken - von Massenproduzenten wie Skoda und Volkswagen über die Sportwagenhersteller bis hin zu den Lastwagenherstellern MAN und Scania. (dpa)


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