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Kommentare () Kommentare (0) 21.12.2015

Weihnachten 2015

Das wünscht sich ein Serviceberater

Weihnachten 2015
Das wünscht sich ein Serviceberater
Serviceberater Werkstatt Kundin Zufriedenheit Reparatur
Der Wunschzettel eines Serviceberaters im Mehrmarkenhandel ist lang.
© Foto: Tyler Olson / Fotolia

Der Serviceberater ist der Kundenbinder Nummer eins. Wirklich? Der Wunschzettel an das Christkind, den die AUTOHAUS-Redaktion fand, lässt tief blicken.

Liebes Christkind,

ich wünsche mir ...

... eine schnelle Internetleitung, …

- damit meine Kunden bei der Annahme nicht so lange warten müssen,
- mir nicht ständig die Garantieanträge beim elektronischen Einreichen "abschmieren" und ich die Eingaben doppelt und dreifach machen muss,
- meinen Kollegen in der Werkstatt bei der Fehlerauslese nicht dauernd der Tester abstürzt.

… dass jede Marke ihre Systeme jeweils unter einer Benutzeroberfläche laufen lässt.

… dass unser DMS zu jeder Marke die entsprechenden Schnittstellen hat, damit ich nicht jede Checkliste, Service-Aktionen, technische Informationen einzeln aufrufen und immer wieder dieselben Daten eintragen muss.

… kompetente und freundliche Ansprechpartner an den Hotlines für Technik, Garantie und Kulanz, die mich als Kunden behandeln und nicht irgendwelche Mitarbeiter eines Dienstleisters sind, die unsere Marken gar nicht leben, sondern nur Dienst nach Vorschrift kennen.

… dass mein Chef erkennt, dass die Marken so unterschiedlich in ihrer Abwicklung sind, dass es keinen Sinn macht, wenn alle Serviceberater alle Marken bedienen sollen.

… Garantie- und Kulanzprogramme, die einfach und schnell zu bedienen sind.

… Reparaturanleitungen und Informationen, sobald die neuen Modelle auf dem Markt sind und nicht erst Monate später.

… Sonderwerkzeug nicht mit mehreren Filialen teilen zu müssen, weil wir damit so viel Zeit und Geld verlieren.

… von meinem Chef und meinen Marken einmal die gleiche Wertschätzung zu erfahren wie meine Kollegen vom Neuwagenverkauf.

… leistungsgerechte Entlohnung mit Provisionen wie unsere Verkäufer.

… neue Modelle wenigstens einmal Probe fahren zu dürfen.

… bei Modellneueinführungen an die Assistenzsysteme in kleinen Schritten rangeführt zu werden statt mich an einem Schulungstag mit allen Informationen zu überrollen.

… die Assistenzsysteme selbst kennen zu lernen und ausprobieren zu dürfen.

… Verkäufer, die die Assistenzsysteme dem Kunden nach Fahrzeugübergabe ausführlich erklären, statt die Kunden an mich abzuwimmeln, weil sie selbst keine Ahnung haben.

… einen Chef, der weiß, was die Aufgaben einer Serviceassistenz sind und mir deshalb keine Lehrlinge an den Kundencounter uns Telefon setzt.

… eine Serviceassistentin, die professionell eingearbeitet ist und ihren Job mit Freude und Herzblut ausübt und dabei der "Abfangjäger" für mich ist.

… eine Direktannahme, die ich nicht mit einer Prüforganisation und anderen Kollegen teilen muss.

… einen Chef, der mich Kunden beraten statt abfertigen lässt, weil ich noch XYZ andere Nebenjobs mit erledigen muss, die in keiner Terminplanung berücksichtigt sind. (afb)

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