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Elektromobilität: TÜV Süd gibt Ladesystemen seinen Segen

Volker Blandow, Global Head e-mobility TÜV Süd, Ruth Werhahn, Leiterin Elektromobilität E.ON und Horst Schneider, Vorstand TÜV Süd (v.l.): Ladesysteme für die Elektromobilität sind bereits heute technisch reif für den Alltagseinsatz.
© Foto: TÜV Süd

Neben schon verfügbaren kabelgebundenen Systemen sieht der Konzern auch das induktive Laden als gute Alternative. Negative Folgen durch elektromagnetische Strahlung konnten die Experten nicht feststellen.


Datum:
16.09.2011
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Sicheres Laden von Elektroautos ist kabelgebunden und induktiv heute schon möglich. Zu diesem Ergebnis kommt der TÜV Süd, der jetzt entsprechende Studienergebnisse auf der IAA in Frankfurt vorstellte. Entwarnung gab Horst Schneider, Mitglied des Vorstands der TÜV Süd, auch bezüglich möglicher negativer Folgen durch die elektromagnetische Strahlung beim induktiven Laden. So zeigten ausführliche Untersuchungen bezüglich der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) weder Risiken für die Gesundheit noch für die Technik auf. Neben einem hohen Maß an Sicherheit wies die Untersuchung eine hohe Effektivität bei den induktiven Ladesystemen mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent nach.

Auch dem kabelgebundenen Laden attestiert der Prüfkonzern eine hohe Sicherheit, vorausgesetzt die Systeme seien zertifiziert, einwandfrei gewartet und würden richtig gehandhabt. In ca. elf Millionen Haushalten sei die heimische Steckdose für das Aufladen eines E-Fahrzeugs allerdings ungeeignet, weil das Netz aus den Jahren vor 1960 stammt und nur Absicherungen von unter zwölf Ampere vorsehen. "Bei einem üblichen Ladevorgang eines Elektroautos fließen 13 Ampere über zehn Stunden. Dabei kann es zu Überhitzung gerade bei älteren Installationen kommen", erläuterte Volker Blandow, Head of E-Mobility beim TÜV Süd.

Ausdrücklich begrüßte Schneider die Bekanntgabe zur IAA, dass sich die deutschen Hersteller – wie schon zuvor der Europäische Herstellerverband ACEA – auf Typ 2-Stecker als einheitlicher Standard für Ladesysteme geeinigt haben: "Die Einheitlichkeit in dieser Frage schafft eine sichere Entwicklungsgrundlage für die Hersteller und sorgt für eine Beschleunigung des Entwicklungstempos." (ng)

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