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Erstes Halbjahr: ATU schreibt wieder schwarze Zahlen

ATU hat den Umsatz, das operatives Ergebnis und Konzernergebnis gesteigert.
© Foto: A.T.U.

Die Werkstattkette legte im ersten Halbjahr bei Umsatz, operativem Ergebnis und Konzernergebnis zu. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2012/13 erwarten die Oberpfälzer weiteres Wachstum.


Datum:
09.08.2012
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ATU sieht erste Erfolge des Sanierungskurses. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2012 auf 590 Millionen Euro, ein Plus von einem Prozent. Das um Einmaleffekte und die Abschreibungen auf den Firmenwert bereinigte Konzernergebnis verbesserte sich auf sieben Millionen Euro - nach minus zehn Millionen Euro im Vorjahr.

Man sei nach der Neupositionierung wieder auf dem richtigen Weg, sagte Manfred Ries, Vorsitzender der Geschäftsführung. Als Hauptgründe nannte er den höheren Umsatz, eine gesteigerte Produktivität und eine stärkere Auslastung der Werkstätten.

Das nicht börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz musste nach jahrelangem Umsatzrückgang einen harten Sanierungskurs einschlagen und strich rund 2.000 Arbeitsplätze. 2009 machte die Abwrackprämie für Altautos ATU zu schaffen, da die Werkstätten traditionell eher von Besitzern älterer Autos angesteuert werden, von denen es seitdem weniger gibt. Zudem leidet das Unternehmen noch immer unter einer hohen Schuldenlast. Eigentümer ist der Finanzinvestor KKR.

In den ersten sechs Monaten habe man trotz eines schrumpfenden Reifenmarktes den Sommerreifenumsatz um 3,1 Prozent steigern und damit deutlich Marktanteile gewinnen können, hieß es. Positiv sei auch die Umsatzentwicklung im Kerngeschäft Auto-Reparatur und -Wartung. Die Verschleißteilumsätze stiegen demnach im ersten Halbjahr 2012 um 3,5 Prozent. Die Umsatz im E-Commerce legten laut Mitteilung um 65 Prozent, im Flottenservice um 13 Prozent zu. Das Shop-Geschäft hingegen litt unter einer "Kaufzurückhaltung der Konsumenten".

Neues Geschäftsjahr - weiteres Wachstum geplant

Mit der Umstellung des Geschäftsjahres zum 1. Juli 2012 will ATU die Saisonalität des Geschäfts besser in den Finanzkennzahlen abbilden. Um künftig stets eine komplette Wintersaison im Geschäftsjahr zu erfassen, habe man nun das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr entkoppelt. Das Geschäftsjahr beginnt nun am 1. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.

Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 erwartet ATU ein moderates Umsatzwachstum und eine weitere Steigerung des operativen Betriebsergebnisses. (se/dpa)

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