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Porsche-Tuner Gemballa: Geschäftsführer vermisst – Firma insolvent

Gemballa-Sitz in Leonberg bei Stuttgart.
© Foto: Gemballa

Die Ehefrau des in Südafrika verschwundenen Porsche-Veredlers Uwe Gemballa hat beim Amtsgericht Ludwigsburg Insolvenzantrag gestellt. Von dem 54-jährigen Unternehmer fehlt nach wie vor jede Spur.


Datum:
23.02.2010
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Das Unternehmen des in Südafrika verschwundenen Porsche-Veredlers Uwe Gemballa ist zahlungsunfähig. Die Gemballa Automobiltechnik GmbH & Co. in Leonberg bei Stuttgart habe Insolvenzantrag gestellt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Ludwigsburg am Dienstag. Gemballa wird seit Anfang Februar vermisst. Der 54-Jährige war auf einer Geschäftsreise kurz nach seiner Ankunft in Johannesburg verschwunden. Den Insolvenzantrag habe die Ehefrau des Vermissten am Montag über eine Anwaltskanzlei einreichen lassen, sagte der Gerichtssprecher. Sie habe dafür eine Vollmacht ihres verschwundenen Mannes gehabt. "Es wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt." Gemballa war nach Polizeiangaben am 8. Februar über Dubai zu einem Geschäftstermin nach Johannesburg geflogen. Direkt nach seiner Ankunft habe er im Flughafengebäude Kontakt mit einem unbekannten Mann gehabt. Einen Tag später telefonierte der 54-Jährige noch mit seiner Familie in Deutschland, seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Laut Polizei hatte Gemballa seiner Frau in dem Telefonat mitgeteilt, dass er einen Unfall gehabt habe und einen hohen Geldbetrag benötige. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Zuletzt waren weder eine Entführung noch ein Unfall ausgeschlossen worden. Die Familie hatte für Hinweise auf den Aufenthaltsort des 54-Jährigen ein Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. Gemballas exklusive Werkstatt mit rund 40 Mitarbeitern ist auf die technische Verfeinerung und optische Aufwertung von teuren Autos spezialisiert. Die Sportwagen kosten Unternehmensangaben zufolge zwischen 250.000 und 700.000 Euro. Die meisten der betuchten Kunden kommen aus dem Nahen Osten und Russland. Weltweit arbeitet die Firma mit mehr als zehn Partnern und Vermittlern zusammen. (dpa)

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