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Kommentare () Kommentare (0) 06.12.2018

Wiederwahl

Weddigen von Knapp weiter an VAPV-Spitze

Wiederwahl
Weddigen von Knapp weiter an VAPV-Spitze
Dirk Weddigen von Knapp will die neuen VW- und Audi-Verträge "mit Leben zu füllen".
© Foto: Tim Wegner/VAPV

Händlerverträge, WLTP-Chaos, Stundenverrechnungssätze – auf den neuen und alten Verbandspräsidenten und seine Vorstandskollegen kommt auch künftig viel Arbeit zu. Er gibt sich kämpferisch.

Der Volkswagen und Audi Partnerverband (VAPV) setzt auf Kontinuität an seiner Spitze. Die Beirats- und Delegiertenversammlung bestätigte am Mittwoch in Hannover Präsident Dirk Weddigen von Knapp einstimmig für drei weitere Jahre im Amt. "Ich habe mich angeboten, die neuen Verträge, die wir kraftvoll und mühsam verhandelt haben, mit Leben zu füllen", sagte Weddigen von Knapp in einer Mitteilung. Das Versprechen an VW-Chef Herbert Diess, die Transformation unter dem Motto "We act as one" zu begleiten, sei für ihn Verpflichtung. "Ich freue mich, dass ich dafür das Vertrauen der Delegierten bekommen habe", so der 63-Jährige weiter.

Vor den Delegierten und anwesenden Vertretern der Volkswagen-Marken sparte der neue und alte VAPV-Vorsitzende nicht mit Kritik – vor allem mit Blick auf das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren WLTP, dessen Umsetzung den Wolfsburger Autokonzern stark getroffen hat. "Summa summarum sind wir fast drei Monate ohne Fahrzeugumsätze und dementsprechende Einkommen", erklärte Weddigen von Knapp und mahnte Unterstützungsmaßnahmen von Seiten der Hersteller an. Auch in anderen Bereichen gebe es "noch – freundlich formuliert – deutlich Luft nach oben".

Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit der Volkswagen-Finanzsparte sprach Weddigen von Knapp die Absenkung der Händlervergütung sowie die laufende Auseinandersetzung zu den Stundenverrechnungssätzen an. "Bis heute hat man uns noch kein für uns akzeptables Angebot vorgelegt, sondern lediglich versucht, ausschließlich die eigenen Ergebnisse zu optimieren", betonte er.

Neuer Vorstand

Die rund 40 Beiräte und Delegierten wählten in der niedersächsischen Landeshauptstadt zudem einen neuen Vorstand. Neben Weddigen von Knapp sind in diesem Gremium vertreten: Egbert Gogolin, Marcus Lusebrink, Kai Wicke (alle Beirat Volkswagen Pkw), Christian Schowalter, Andrea Michel-Lebeau, Stefan Reinhardt (alle Beirat Audi), Johann Christl, Frieder Ratzel und Dirk Weber (alle Beirat Volkswagen Nfz). Hinzu kommen Heinrich Jacobi (Schatzmeister und VAPS-Verwaltungsratsvorsitzender), Steffen Hahn (Delegierter im Europäischen Händlerverband VW/Audi), Hans-Jürgen Persy (kooptiertes Vorstandsmitglied) sowie Tim Schneider (Sprecher der Servicepartner Vertreter).

Der VAPV vertritt die Interessen von mehr als 2.400 deutschen Handels- und Servicepartner der Konzernmarken VW Pkw, Audi und VW Nutzfahrzeuge. (rp)

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