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CO2-Einsparpotenzial: Zetsche setzt auf Verbrennungsmotor

CO2-Einsparpotenzial
Zetsche setzt auf Verbrennungsmotor
Daimler-Chef Dieter Zetsche
Zetsche: "Das Monopol des Verbrennungsmotors geht zu Ende."
© Foto: Michael Gottschalk/ ddp

Nach Meinung des Daimler-Chefs können innovative Diesel und Benziner mit Elektroautos mithalten, solange Strom und Wasserstoff nicht regenerativ gewonnen werden.

Klassische Verbrennungsmotoren haben nach Ansicht von Daimler-Chef Dieter Zetsche auf absehbare Zeit noch das größte CO2-Einsparpotenzial. Solange Strom und Wasserstoff nicht regenerativ gewonnen werden, könnten innovative Diesel und Benziner mit Elektroautos mithalten, sagte Zetsche am Mittwoch beim Car-Symposium in Bochum. Die Zukunft gehöre aber dem Elektroantrieb. "Das Monopol des Verbrennungsmotors geht zu Ende." Es gehe aber nicht darum, den Verbrennungsmotor über Nacht zu ersetzen, sondern ihn zu ergänzen.

Um den Kunden Elektrofahrzeuge schmackhaft zu machen, forderte Zetsche erneut Kaufanreize vom Staat. Statt viele Projekte zu unterstützen, solle der Staat das Geld besser für vorübergehende Kaufhilfen ausgeben.

Als erfolgversprechendes Speichermedium nannte Zetsche die Lithium-Ionen-Batterie. Ihre Entwicklung müsse vorangetrieben werden. Wenn alle an einem Strang zögen, könne Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden, so der Manager.

Als Zukunftsmarkt pries der frühere General Motors-Manager Carl-Peter Forster Indien bei den weltweiten Autobauern an. Der Subkontinent nehme eine ähnliche Entwicklung wie China, nur mit zehn Jahren Verzögerung, sagte Forster, der vor einem Jahr zum indischen Autobauer Tata Motors gewechselt ist. Indien könne sich als Zentrum für Kleinwagen etablieren – auch als Exportbasis, sagte der Tata Motors-Chef.

Expansion in Schwellenländer

Tata, das unter anderem den Billigstwagen Nano für knapp 2.000 Euro produziert, will selbst in andere Schwellenländer expandieren. Dazu sei der Konzern auch für Kooperationen aufgeschlossen, sagte Forster. Ein Nano für Europa sei aber derzeit nicht geplant. Tata stellt neben Kleinwagen auch Lkw und Busse her. (dpa)

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