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Microblogging: Zwitschernde Autohäuser

Microblogging
Zwitschernde Autohäuser
Kommunikationsberater Klaus Eck gibt Tipps für den Einstieg bei Twitter.

Momentan ist "Twitter" ein Hype - in Zukunft könnte der kostenlose Kurznachrichtendienst ein interessantes und wertvolles Instrument für das Echtzeit-Marketing von Autohäusern werden.

Twitter ist hip. So viel wird über dieses neue Web 2.0-Phänomen geschrieben, dass man meinen könnte, jeder Zweite würde "twittern" (von engl. "to twitter": zwitschern). Dem ist nicht so, vielleicht aber in Zukunft. Das Unternehmen Twitter erwartet bis 2013 eine Milliarde User. Auch in Deutschland sind die Nutzerzahlen in den letzten Monaten nach oben geschnellt. Viel wird über Twitter diskutiert, doch die wenigsten kennen das Microblogging aus eigener Anschauung. Es handelt sich um einen Kurznachrichtendienst, bei dem sich jeder kostenlos anmelden kann – auch jedes Unternehmen. Das Grundprinzip von Twitter ist sehr einfach. Jeder Nutzer kann Kurznachrichten ("tweets") mit bis zu 140 Zeichen verfassen und abschicken. Sie werden auf den Seiten der "Follower" angezeigt, also bei denjenigen Nutzern, die sie abonniert haben. Gleichzeitig kann der Nutzer auf seiner persönlichen Homepage die Nachrichten derjenigen lesen, denen er "folgt" – jeweils die aktuellsten. So entstehen soziale Netzwerke, in denen global und in Echtzeit Informationen und Meinungen ausgetauscht werden. Autohäuser auf Twitter Wer sich in den "gelben Seiten" der Twitterwelt (www.twellow.com) umschaut, stößt rasch auf amerikanische Autohäuser. Die erfolgreichsten unter ihnen haben mehr als 8.000 Follower, also Twitternutzer, die zu qualifizierten Besuchern auf der Website oder schließlich zum Kunden im Autohaus werden können. Deutsche Autohäuser, die twittern, sind noch selten. Zwölf solcher Accounts waren im Juli auf www.twitter.com zu finden. Eines davon ist das Autohaus Berolina aus Berlin, das eine junge und dynamische Zielgruppe erreichen möchte. Die Twitteraktivitäten befinden sich aber in einer Testphase und müssen sich noch in der Praxis bewähren. Wichtig ist es, das lokale Publikum zu erreichen, Twitter ist aber global, gibt Stephanie Andrees, zuständig für das Marketing von Berolina, zu bedenken. Trotzdem sollen die Twitteraktivitäten weiter verfolgt werden. Die meisten der zwölf Autohäuser haben allem Anschein nach das gemacht, was Klaus Eck, Kommunikationsberater und Twitter-Fachmann, empfiehlt: erst mal anmelden und den Namen sichern. Eck weist darauf hin, dass man sich heute noch keine große Reichweite von Twitter erhoffen darf. Der Internetdienst weist aber sehr große Wachstumsraten auf und könne daher "in Zukunft spannend werden". Entsprechend solle man als Unternehmen vorbereitet sein. „Heute ist eine Phase des Experimentierens und des Lernens“, so Klaus Eck.
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