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AUTOHAUS SteuerLuchs: Tankgutscheine

AUTOHAUS-Steuerexpertin Barbara Lux-Krönig

Arbeitgeber können Beschäftigten nun deutlich einfacher Tankgutscheine steuer- und sozialversicherungsfrei überlassen. Der AUTOHAUS SteuerLuchs fasst das Wichtigste zusammen.


Datum:
04.04.2012
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Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben, ist es nun deutlich einfacher, Tankgutscheine steuer- und sozialversicherungsfrei an Arbeitnehmer zu überlassen. Hier noch einmal das Wichtigste kurz zusammengefasst:

Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern zusätzlich zum laufenden Gehalt Sachbezüge zukommen lassen, und zwar bis zu 44 Euro monatlich steuer- und sozialversicherungsfrei. Unter Sachbezug versteht man alle nicht in Geld bestehenden Einnahmen wie z.B. Tankgutscheine.

Mögliche Gestaltungen: 

  • Der Arbeitnehmer darf z.B. nur bei einer bestimmten Tankstelle auf Kosten des Arbeitgebers tanken. In diesem Fall rechnet die Tankstelle direkt mit dem Arbeitgeber ab (pro Monat pro Arbeitnehmer max. 44 Euro brutto). 
  • Der Gutschein ist bei einer beliebigen Tankstelle einlösbar. Der Arbeitnehmer tankt z.B. auf eigene Kosten und lässt sich dann gegen Vorlage des Tankgutscheins von seinem Arbeitgeber die Kosten erstatten.


Hinweise:
 

  • Der Tankgutschein muss sich nicht ausschließlich auf den Kauf von Benzin beschränken, er kann auch zum Bezug von anderen Waren der Tankstelle berechtigen.
     
  • Der Gutschein darf monatlich nur einen Betrag bis zu maximal 44 Euro brutto ausweisen.
    • Es handelt sich hier um eine Freigrenze, d.h. bei Überschreiten der 44-Euro-Grenze ist der gesamte Betrag steuerpflichtiger Arbeitslohn.
    • Hierauf ist insbesondere zu achten, wenn noch weitere Sachbezüge an den Arbeitnehmer gewährt werden, da die Freigrenze nicht pro Sachbezug, sondern pro Monat gilt.
    • Bei Fahrtkostenzuschüssen ist z.B. zu unterscheiden, ob dem Arbeitnehmer ein Jobticket (= Sachbezug) gewährt wird oder ob er zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn einen Barzuschuss für die Fahrtkosten (= Barlohn, zählt nicht zu den 44 Euro) erhält.
  • Der Arbeitnehmer darf nicht berechtigt sein, anstatt des Gutscheins Bargeld zu verlangen.


Brauchen auch Sie einen Steuer-Tipp? Dann schicken Sie Barbara Lux-Krönig von der Kanzlei Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner einfach eine E-Mail: lux@raw-partner.de

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