Recht & Steuern
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Kommentare () Kommentare (0) 02.11.2018

Unfall mit Kundenauto

Gefährliche Fahrzeugwäsche

Unfall mit Kundenauto
Gefährliche Fahrzeugwäsche
Waschstraße Waschanlage
Ein Waschstraßenbetreiber haftet unter bestimmten Umständen für Schäden, die während der Wäsche an einem Kundenauto entstanden sind.
© Foto: picture alliance/imageBROKER/Heinz-Dieter Falkenstein

In einer Waschstraße ist der Fahrer mit seinem Auto dem Zusammenspiel der Maschinen ausgeliefert. Doch nicht alle Anlagen sind offenbar auf neue Pkw eingestellt.

Ein Waschstraßenbetreiber haftet unter bestimmten Umständen für Schäden, die während der Wäsche an einem Kundenauto entstanden sind. Dann zum Beispiel, wenn er bei Automatik-Fahrzeug neueren Typs nicht drauf hinweist, dass die Zündung eingeschaltet bleiben muss. Das hat das Amtsgericht München entschieden (Az.: 213 C 9522/16).

Denn nur so werde ein Aktivieren der Parksperre verhindert, hatte ein Sachverständiger im Verfahren ausgeführt. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass das Auto im Zusammenspiel mit einem zu kurzen Rollenabstand in der Schlepprolle nicht richtig in der Führung bleibt und es zu Schäden kommt. Oft seien Waschstraßen wie hier noch nicht auf die immer länger werdenden Radabstände neuerer Fahrzeugtypen eingestellt, berichtet die DAS-Rechtschutzversicherung von dem Fall. Hier lautete der ausgehängte Hinweis lediglich: "Gang raus, Automatik 'N', Motor abstellen, Nicht lenken, Nicht bremsen". (SP-X) 

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