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10.09.2020

Wegbereiter für den Handel

Die Zukunft nach Corona - "Digital" macht den Unterschied

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Die Zukunft nach Corona - "Digital" macht den Unterschied
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Für Patrick Fruth, CEO TÜV SÜD Division Mobility, sind die wichtigsten Faktoren, um die Krise zu bewältigen, "ein motiviertes Team, Unternehmertum, eine moderne Arbeitskultur und eine solide finanzielle Basis, um zukunftsgerichtete Investitionen tätigen zu können". Entscheidend auch: Die Prozesse zu digitalisieren. Wie TÜV SÜD den Handel beim Weg aus der Krise unterstützt, lesen Sie im AUTOHAUS Whitepaper: www.autohaus.de/whitepaper-tuvsud-jetzt-handeln
© Foto: TÜV SÜD

Kein Ereignis hat in den vergangenen Jahrzehnten die Welt und die Autobranche mehr getroffen als die Corona-Pandemie. Es gilt Abstand zu halten und trotzdem ganz nah am Markt zu sein. Wie geht es jetzt in der Mobilitätsbranche weiter? Ein Gespräch mit Patrick Fruth, Leiter TÜV SÜD Division Mobility.

Herr Fruth, Sie sind nun schon lange CEO innerhalb der Mobilitätsbranche. Inwieweit unterscheidet sich die Corona-Krise von den bisherigen Krisen?
P. Fruth: Kein Ereignis hat unsere Branche und letztendlich den gesamten Globus in den vergangenen Jahrzehnten gesamtwirtschaftlich mehr getroffen als die Corona-Pandemie. Die Auswirkungen sind jetzt noch nicht ganz klar, aber ich bin mir sicher, dass wir keinen schnellen Aufschwung in der Automobilbranche erleben werden wie nach der Bankenkrise 2009. Neben dem wirtschaftlichen Einfluss befindet sich die Branche zusätzlich in einem grund­legenden technischen Wandel: Elektromobilität, Wasserstoff, autonomes Fahren, Digitalisierung und neue Vertriebsmodelle, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Bei all dem ist jedoch die große Herausforderung, dass unsere Substanz, unser Wissen und unser Einkommen aus dem heutigen Ökosystem geschöpft werden.

Was sind für Sie die wichtigsten Faktoren, um die Krise zu bewältigen?
P. Fruth: Ein motiviertes Team, gepaart mit Unternehmertum, einer modernen Arbeitskultur und einer soliden finanziellen Basis, um zukunftsgerichtete Investitionen tätigen zu können. Wenn die Corona-Krise etwas bewirkt hat, dann ganz sicher, dass die Digitalisierung in allen Bereichen einen kräftigen Aufwind erfährt. Dieser Effekt wird sich später bezahlt machen, weil Effizienzgewinne und optimierte Abläufe dauerhaft erhalten bleiben. So verstehen wir auch unsere digitalisierten Angebote: Prozesse für uns, unsere Partner und deren Kunden zu vereinfachen.

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Die Förderung der Digitalisierung gilt als positiver Effekt der Covid-19-Krise. Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Digitalisierung von TÜV SÜD?
P. Fruth:
Ich sehe hier vor allem Chancen, die wir ergreifen müssen. Veränderungen machen Menschen ja oft Angst, aber ich sehe sie als etwas Positives. Spannend und herausfordernd wird dabei der Transfer von der existierenden Technologie in die digitale Welt. Wir sind eine Dienstleistungsorganisation, die vom persönlichen Kontakt „von Mensch zu Mensch“ und von Vertrauen lebt. Unsere Mitarbeiter müssen wir dabei mitnehmen und für die digitalen Herausforderungen stärken.

In der Krise wurden Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit von den Unternehmen verlangt. Wie haben Sie dies in Ihrem Unternehmen umgesetzt?
P. Fruth: Schnelligkeit, vor allem bei Entscheidungen, und entsprechende Flexibilität waren und sind hier erfolgsentscheidend. Hierzu hatten wir kurze Entscheidungswege, um uns schnell an die sich ständig ändernde Lage anpassen zu können. Unsere hoch motivierte Mannschaft hat die Krisensituation großartig gemeistert. Die Gesundheit unserer Kunden, Partner und Mitarbeiter hat dabei oberste Priorität. Wir haben deshalb die entsprechenden Schutzmaßnahmen an und in unseren Standorten und bei unserem mobilen Service umgehend umgesetzt. Die Prüfungen der Fahrzeuge erfolgen kontaktlos. Abstandsvorgaben, Hygieneregeln, Informationen und die entsprechende Kommunikation waren schnell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fläche verfügbar. Für den von den Schließungen stark betroffenen Automobilhandel und -service haben wir sehr schnell ein digitales Dienstleistungspaket zu besonderen Krisenkonditionen entwickelt.

"Beide Welten, die reale und die digitale, sind in Einklang zu bringen. Und zwar so, dass unsere Kunden, Mitarbeiter und Partner von den Vorteilen profitieren." Patrick Fruth, CEO TÜV SÜD Division Mobility

Die kommende Zeit ist geprägt vom „New Normal“. Ist dies eine Chance oder ein weiter fortgeführtes Risiko?
P. Fruth:
Von einem Normalzustand sind wir aus meiner Sicht noch weit entfernt. Auch wenn sich die derzeitigen Lockerungen aufgrund der vorherigen umfangreichen Einschränkungen „normal“ anfühlen. Ein Blick auf die Rückgänge im Fahrzeugabsatz und bei der Kundenfrequenz zeigt, dass es wohl noch ein wenig dauern wird, bis sich die Situation normalisiert.

Wie betrachten Sie das Thema Inter­nationalisierung aktuell? Wird es einen verstärkten Trend entgegen der Globalisierung geben?
P. Fruth: Wie wichtig Internationalisierung und Globalisierung für eine Exportnation wie die unsere und vor allem für die Auto­branche sind, kann man an den derzeitigen wirtschaftlichen Folgen der Krise deutlich ablesen. Anderen exportorientierten Nationen geht es dabei nicht anders. Unsere Konjunktur hat eine mehr als deutliche Delle erfahren, und es wird eine Weile dauern, bis hier ein nachhaltiger Aufschwung zu verzeichnen sein wird. Trotz allen derzeitigen Spannungen und wirtschaftlichen Differenzen werden die Internationalisierung und Globalisierung auf lange Sicht nicht aufzuhalten sein. Schon allein die Digitalisierung bringt uns unabhängig von allen Entfernungen näher zusammen und macht die Welt zu einem (digitalen) Dorf. Und das ist gut so.

 Wie erleben Sie die Covid-19-Krise persönlich?
P. Fruth: Es war und ist eine ungeahnte Herausforderung, von einem guten Start ins neue Jahr zu einem vollständigen, weltweiten Krisenmanagement überzugehen und dabei mit völlig neuen Fragestellungen konfrontiert zu werden. Ist Arbeiten von zu Hause für Teile der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich? Kurzarbeit, Angebote schnüren, den Überblick über die neuen Regelungen halten ... Zurückblickend muss ich sagen, dass dies alles die Motivation und das Vertrauen stark gesteigert hat. Ich bedanke mich bei Kunden, Partnern, meinem Team und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Gezeigt hat mir diese Situation auch, dass nicht alle Termine vor Ort stattfinden müssen. Videokonferenzen können manchen Termin ersetzen, aber ich freue mich auf den wieder zunehmenden persönlichen Kontakt!

Vielen Dank für das Gespräch!

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