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09.03.2020
ELN-Jahrestagung 2020
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280 Partnerbetriebe, Großhändler und Interessenten haben sich von Freitag bis Sonntag zur ELN-Jahrestagung in Deutschlands größtem Hotel, im Estrel in Berlin, getroffen. Die Headline des Fachkongresses: "Freier Mehrmarkenhandel – die neue Währung". Im Congress Center fand am Freitag zunächst der ELN-Branchentag mit diversen Vorträgen statt. Am Samstag folgte eine großangelegte Einkaufsmesse für den (internationalen) Neu- und Gebrauchtwagenhandel. Parallel dazu wurde ein Schulungsprogramm aufgelegt. Während des Jahres wird zwischen den Partnern der virtuelle Marktplatz gelebt. In Berlin bestand die Möglichkeit, die Großhändler und Aussteller persönlich kennen zu lernen, sich auszutauschen und einzukaufen.

Das jeweilige Abendprogramm, unter anderem im "Estrel Showtheater" und im "Pirates", diente dem Get-together. Am Sonntag wurde das Programm mit einer Stadtrundfahrt nach getaner Arbeit in der Hauptstadt abgeschlossen. Ein weiteres Highlight war eine große Verlosungsaktion zugunsten der Stiftung Deutschen Krebshilfe. Hauptgewinn war ein neuer Opel Karl, gesponsert von Viscal Fahrzeuggroßhandel. Hinzu kamen weitere attraktive Preise. Walter Schiel, der Gründer und Inhaber von ELN, sowie Geschäftsführer Markus Hamacher haben zusammen mit ihrem Team neue Maßstäbe gesetzt.

© Foto: Prof. Hannes Brachat
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Walter Schiel und Markus Hamacher offerierten für viele Händler eine einschlägige Botschaft. Derzeit verlieren quer über alle Marken Händler ihren Vertriebsvertrag. Über ELN kann jeder Händler seine Vertriebsaktivitäten fortsetzen. ELN kann über die angeschlossenen Großhändler nahezu sämtliche Neu-, Jung- wie Gebrauchtwagen aller Farbikate besorgen. Dazu wurde obendrein die "Marke" Mehrmarken-Center aufgelegt. ELN bietet eine solide Zukunftslösung für kleine und mittlere Betriebsgrößen. Hersteller und Importeure setzen gegenwärtig primär auf große Betriebseinheiten und trennen sich von kleineren bis mittleren Partnern. Sie schaffen "automobile XXL-Center". ELN öffnet betroffenen Autohäusern neue Türen.

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Ein Blick ins Auditorium im Rahmen der Vortragsveranstaltung am Freitag.

Markus Hamacher stellte in seinem Vortrag die ELN-Plattform dar. Dabei ging er auf die einschlägigen Veränderungen in der Kfz-Branche ein, von den alternativen Antrieben bis zur Digitalisierung. Einen besonderen Schwerpunkt setzte er auf die Übermacht durch die Hersteller und Importeure. Im Klartext: "Machen sie sich nicht abhängig von einem Hersteller, sondern setzen sie auf den Mehrmarkenhandel mit ELN." Dabei zeigte Hamacher positive Entwicklungen diverser Händlerpartner auf.

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Christian Brunkhorst präsentierte die versicherungsunabhängige Schaden-App "Myschaden24". Damit wird gewährleistet, dass der Serviceberater selber keine Kostenvoranschläge mehr schreibt, sondern der Sachverständige. Damit entfallen Kürzungen seitens der Kfz-Versicherung. Mit der App wird eine lückenlose Schadendokumentation ermöglicht.

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Oliver Noack von Breitengrad, einer Agentur für Marketing für Mobilität, widmete sich der digitalen Werbung im mobilen Handel. "Programmatic Advertising". Welche Werbemittel muss man bedienen, um ein Fahrzeug zu vermarkten? Am Beispiel Targeting und Zielgruppenbestimmung zeigte er am praktischen Beispiel auf, wie der einzelne Betrieb mit der richtigen Botschaft und der optimalen Kontaktdosis seine Marketingkosten über virtuelle Kanäle optimieren kann.

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Oliver Wende, stellv. Vertriebsleiter der akf bank, bildete das erfolgreiche Gewerbekundengeschäft für den freien Handel ab. Er tat dies am praktischen Fall, offerierte einen Sonderzins von 2,9 Prozent und zeigte die Auswirkungen der Monatsrate in Abhängigkeit der Laufzeit wie der Restwerte digital auf. Interessenten konnten das am Folgetag auf dem Stand der akf vertiefen.

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AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat, der in seinem Vortrag die besonderen Szenarien im Automobilhandel 2020 veranschaulichte und als Moderator der Freitags-Veranstaltung fungierte , interviewte drei ELN Partner, die bereits einige Jahre als Mehrmarken Center mit ELN zusammenarbeiten. Sowohl Gregor Tilmann aus Warnstein (r.) als auch Karl Jungkeit aus Stolberg (l.) und Ole Carlssohn aus Rhena hatten markenspezifische Händler-Vergangenheit. Der eine bei Seat, der andere bei Alfa Romeo, der dritte bei Opel. Sie wirken mit Service-Verträgen weiter und agieren im Handel zum Teil mit Neuwagen, ganz markant mit Jung- und Gebrauchtwagen. Alle drei Unternehmen als klassische Familienbetriebe! Und das in gutem Sinne.

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Energieexperte Erich Koller verdeutlichte den ELN-Partner, wie optimales Energie-Management heute zu gestalten ist: vom Blockheizwerk bis zur Photovoltaikanlage mit Speicher bis hin zur E-Ladestationsgestaltung.

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BVFK-Vorsitzender Ansgar Klein hatte gute Kunde mitzuteilen. Der Umweltfonds für E-Fahrzeuge gilt auch für EU-Fahrzeuge. Oder anders, gefördert werden in Deutschland zugelassene Fahrzeuge, unabhängig davon, in welchem EU-Land sie eingekauft wurden.

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Harry Sanne vom E.A.I.V.T- Verband, dem europäischen Dachverband der freien Händler, erläuterte die speziellen Aktivitäten seiner Organisation in Brüssel.

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Durch den Coronavirus sagten einige wenige Referenten bzw. Aussteller ab. Dafür sagten andere zu. Daniel Garnitz, Geschäftsführer von Faaren. Das 2018 entstandene Unternehmen offeriert das Auto-Abo, das sowohl freie Kfz-Betriebe wie markengebundene Autohäuser unter ihrem Label anbieten können. Auto-Abo meint, in der monatlichen Rate ist alles inklusive - bis auf das Tanken. Der Endkunde bucht sein Wunschfahrzeug bei Faaren digital. Das Start-up hat in Deutschland inzwischen 140 Standorte.

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Als Gastgeber zur Mittagspause fungierten großzügige Sponsoren. Wer nimmt das nicht gerne an? Gemeinsame Mahlzeiten verbinden, schaffen neue Kontakte, führen zu Erfahrungsaustausch und zu neuen Geschäftsmöglichkeiten. Man muss es nur wollen!

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Das abendliche Get-Together war für 19:30 Uhr angesetzt. Walter Schiel mit Gattin Giesela, Markus Hamacher mit Tochter Greta empfingen am Eingang ihre Gäste.

Markus Hamacher eröffnete den Abend. BVfK-Vorsitzender Ansgar Klein stellte die BVfK-Verbandsaktivitäten seines Hauses vor: von der Imageverbesserung für den freien Handel, rechtlichen Rahmenbedingungen, Internetmonopol, Wettbewerbsverstößn, Abmahnunwesen (DUH), Strafzahlungen 2020 bis zum leidigen Hyundai-Thema.

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Am zweiten Abend traf man sich im "Estrel Showtheater", danach im "Pirates".

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Eröffnung der großen Einkaufsmesse durch das Empfangskomitee und anschließend durch die ELN-Macher Walter Schiel und Markus Hamacher am Samstagmorgen.

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Eine Übersicht über die Aussteller!

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Am Stand von ELN konnten sich die Interessenten über die Gesamtofferte der B2B-Autobörse informieren und aktuelle Fragestellungen anbringen. In direkter Nachbarschaft konnte jeder seine Formel I-Tauglichkeit testen.

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In grandioser Aufmachung wurde die Lostrommel gedreht. Für einen guten Zweck: Stiftung Deutsche Krebshilfe. Dafür stellten zahlreiche Sponsoren attraktive Preise zur Verfügung. Und die ELN-Fans kurbelten!

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Viscal ist einer der führenden EU-Neuwagen-Importeure Deutschlands und seit 1962 als Familienbetrieb aktiv. Firmenchef Jeoren Viscal sponserte den Hauptgewinn, einen neuen Opel Karl.

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Man sieht Walter Schiel die Freude an, die ihm die Hauptpreisverleihung machte. Das Glückslos zog Sönke Beyer, der Geschäftsführer von konjunkturmotor in Henningsdorf. Er pflegt seit 2003 alle Online-Aktivitäten des Kfz-Handels. Sein neuestes Produkt ist die Autohaus-App. Im Bild auf der Suche nach der glücklichen Losnummer!

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Die AutoFabrik Bodensee, Tettnang, wartet Jahr für Jahr zur ELN-Messe mit speziellen Aktionen auf. Firmenchef Uwe Lanzendörfer (l.) im Kollegengespräch mit Christian Brunkhorst. Am Stand trafen wir Nevena Jovanovic und Sebastian Boeckh. Sie ließen es poppen, für einen guten Zweck. Die Tüte Popcorn für 2,50 Euro. Die Gesamteinnahme wurde durch das Haus verdoppelt und gespendet. Und ab 16 Uhr gab es frisch gezapftes "Tettnanger -Krone"-Bier. Gratis! Marion Müller-Höntges, Dominic Poppe und Roman Roll rollten das "Fässle" zum "Bodensee-Stand".

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Autrado offeriert unter anderem eine Autohaus-Software und ein DMS-System. Im Bild Ismail Yilmaz, Geschäftsleitung, Ramona Wals, Assistentin und Jörg Bezemer, Vertrieb.

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Christian Brunkvorst stellte auf seinem Stand die RDS-Börse, seine Schaden-App "Myschaden24" sowie ein elektronisches Preisauszeichnungsschild vor.

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Brüggemann, in personam Ewald Brüggemann, war einer der maßgeblichen Wegbereiter für den freien EU-Import. Das renommierte Handelshaus aus Rheine war durch Carsten Tepe (l.) und Jost Wältring vertreten.

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Das Hamburger Unternehmen Alpha Online ist der führende Anbieter für effizientes, digitales Gebrauchtwagenmanagement. Alpha Online Technologie für den AlphaController.

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Wenn es um Opel oder Ford geht, ist Hellwig + Förster erster Ansprechpartner. Hier vertreten durch Andreas Hurtz mit Ehefrau.

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Das Händlernetzwerk für den B2B-Handel: die gwliste.de.

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Lassen wir Bilder von weiteren Ausstellern sprechen.

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Weitere Messeangebote! ACD-Mobil.de wurde durch Torsten Jänig präsentiert. Wir sprechen Auto!

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Importe aus Dänemark gehören zur spezifischen ELN-Offerte. "Pro Neuwagen" gehört unter das Dach von MeinAuto.de.

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Aus Freiburg dabei, das Autohaus Tabor. Im Hauptgeschäft agiert Tabor als Renault-Händler.

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Weitere Aussteller-Impressionen: Das Logistikzentrum Lehrte beliefert die "Freien" mit NORA-Teilen. Die Bank11 ist vielfach Kooperationspartner.

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Diverse Software-Anbieter. In bayerischer Lederhose, Audaris. Das Original!

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Weitere Dienstleistungsanbieter. CitNow mit der 360-Grad-Rundum-Videosicht.

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Die besondere Offerte. EU-Neuwagen!

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Die Vielfalt macht's.

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Auffällig war, wie viele junge Akteure automobilistisch auf der Messe mitmischten.

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Walter Schiel und Markus Hamacher dankten final ihrem Team für eine großartige Veranstaltung. Wer je ein derartiges Event zu organisieren hatte weiß, welche Details, welcher Kraftakt dahinter steht. Und das beim wirkenden Corona-Effekt. Wahrlich, eine großartige Meisterleistung für den ELN-Mehrmarkenhandel.

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