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28.10.2019 | 1.899 Aufrufe
Friedrich Merz und Mike Mohring im Autohaus Peter
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Der politische Countdown zu Nordhausen

© Foto: Prof. Hannes Brachat, Heidrun Fischer
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800 politisch interessierte Menschen trafen sich zur Finalveranstaltung der CDU Thüringen im neuen Opel-Autohaus Peter in Nordhausen.

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Der prominente "linke Flügel" der Veranstaltung mit Andreas Peter, Friedrich Merz und Mike Mohring. In der zweiten Reihe Opel-Regionalleiterin Ost, Heike Herzog.

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Andreas Peter gab seiner Freude sichtbar Ausdruck, dass so viele Menschen - trotz Terminverschiebung – sich abermals zu diesem großen, politischen Event aufmachten. Er trug dem Wirtschaftslobbyisten Friedrich Merz heimatliches Anliegen vor. Peter: "Wir haben für 35 Millionen Euro 100 Hektar erschlossenes Industriegebiet, frei von verlegten Feldhamstern erschlossen. Aber von Industrie ist bis heute weit und breit keine Spur. Empfehlen sie uns ihren internationalen Industriepartnern weiter. Friedrich Merz, der Retter!" Peters Bierdeckelsymbolik für das Prinzip Einfachheit, für Bürokratiebeseitigung saß. Man konnte bei der Bierdeckel-Darlegung von Andreas Peter Friedrich Merz beobachten, wie er zu Mike Mohring meinte, dass er es nicht fassen könne, dass sein Image bis heute auf dieser Symbolik fundiere. Was eben kreative Originalität ausmacht.

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Mike Mohring, hochengagierter Wahlkämpfer, hielt gleichermaßen eine inhaltsstarke Rede. Im Rahmen seiner bildungspolitischen Ausführungen machte er deutlich, dass berufliche Bildung dieselbe Wertschätzung wie die akademische Ausbildung verdiene. Wer kostenfrei zum Master kommt, muss auch kostenfrei zum Meisterbrief kommen. Deutliche Worte fand er beim Thema Sicherheit: "Opferschutz vor Täterschutz. Es dürfen nicht die gewinnen, die die Angst machen, sondern die, die Zuversicht gestalten. Es müssen die gewinnen, die das Land in der Mitte zusammenhalten." Die Linke und die AfD kommen inzwischen in Thüringen über 50 Prozent. Für die Wirtschaft meint Mohring: "Wir brauchen neue Player, die wir noch gar nicht sehen."

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Zwei, die politische Zukunft gestalten wollen. Friedrich Merz gratuliert Mike Mohring zu seiner Rede.

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Die erste Reihe der Veranstaltung auf der rechten Seite. Die beiden Direktkandidaten für die Region Nordhausen, Carolin Gerbothe (3. v. li) und Steffen Iffland (2. v. li) und MdB Manfred Grund (re).

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Aufmerksame Beobachter der Szenerie.

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Die Details machen es: Bühne, gigantische Leinwand, beste Bildqualität, Lautsprecher, Lichteffekte, Musik. Gewusst wie!

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Der absolute Polit-Star, Friedrich Merz. Er hob eingangs das persönliche Schicksal von Mike Mohring hervor. Ebenso die Morddrohungen, die er erhalten hat. Merz: "Wer das gemeistert hat, hat bewiesen, dass er auch andere Herausforderungen meistern kann." Merz verstand es, für Thüringen einen großen politischen Bogen zu spannen und reflektierte über 30 Jahr Grenzöffnung. "In der Ära Kohl galt das gegebene Wort. Sprich Vertrauen. Das wirkte auch international. Ohne das wäre Thüringen heute nicht dort, wo es ist. Sie haben ideell, geistig und moralisch, wirtschaftlich bis heute ein Wunder geschaffen. Und darauf dürfen sie auch nach dreißig Jahren noch stolz sein. Wir müssen aber mehr tun, dass das so bleibt." Die Weltordnung gerät aus den Fugen.

Vier Daten dazu machte Merz ausfindig. Den Februar 2014, als die Russen die Krim zurückholten und sich in der Ost-Ukraine festsetzten. Der 23. Juni 2016, als eine knappe Mehrheit der Briten sich für den Brexit entschied. Andere Länder wollen in die EU, GB ist das erste Land, das aus der EU austritt, auch wenn es über die NATO einen weiteren, wichtigen Verbund gibt. 2017 fand in China der 19. Parteitag statt, an dem der Staatspräsident auf Lebenszeit sanktioniert wurde. 950 Milliarden Euro werden in das Projekt Seidenstraße investiert. Und am 8. November 2016 wurde Trump 45. Präsident von Amerika. Die Konklusion von Merz: China und Amerika werden künftig die entscheidende Rolle spielen. Wollen wir nicht zum Spielball der Interessen werden, haben wir nur unter dem Dach von Europa eine weltpolitische Chance. Und ohne Russland wird es dauerhaft keine Stabilität geben. Wir müssen mit Russland auf allen Ebenen reden. Die Ovationen, stehend, waren nicht Gestus für Pathos, sondern Dank für die überzeugende Ernsthaftigkeit der politischen Darstellung. Ein Teilnehmer im Nachgang: "Der Mann muss es machen!"

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Der Applaus gehörte dem politischen Hoffnungsträger Friedrich Merz.

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Gastgeber Andreas Peter und der Vorstandsvorsitzende des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV), Niels Neu, dankten den politischen Akteuren mit einem hochprozentigen Nordhäuser Markenzeichen. Er möge sie zu gegebener Zeit motorisch auf Touren bringen, ankurbeln, ohne CO2-Ausstoß.

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Im Vorfeld der Veranstaltung wurden Interviews aufgezeichnet, die abends in den Tagesthemen, im Heute Journal (ZDF), bei RTL/n-tv u.a. ausgestrahlt wurden. Übertragungsort, der Eingang zum Opel-Autohaus. Was eben eine gute "Türe" ausmacht! Andreas Peter mit Mike Mohring in der finalen Abstimmung.

Die beiden kennen sich. Andreas Peter mit dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands Tilman Kuban. Peter: "Wer politisch etwas bewirken möchte, sollte die Entscheidungsträger kennen."

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Für Heike Herzog, Opel-Regionalleiterin Ost, ist es selbstredend, zu derartigem Anlass Präsenz zu zeigen. Es ist aber nicht selbstredend. Rechts das Präsent für Mike Mohring. Auf ihn warten möglicherweise wichtige Aufgaben für das Opel-Werk in Eisenach. Vorbauen!

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Ein ganz besonderes Momentum, den Spitzenpolitikern persönlich begegnen zu können. Im Autohaus! Friedrich Merz wie Mike Mohring nehmen so den mittelständischen Impuls von vor Ort mit, was Mittelstand ausmacht. Automobiler Mittelstand. Wir bräuchten "ein Meer" an weiteren derartig positiven Beispielen. Auch die 800 Besucher der Veranstaltung werden ein Autohaus so anders sehen. Gelebte Veränderung! Im Autohaus Peter, vorbildlich, mit dem ganzen Team gelebt. Am Ende der Veranstaltung, um 21 Uhr, war das Peter-Team damit beschäftigt, 700 Stühle "einzusammeln". Samstags muss der Verkauf beim "Opel-Blitz" weitergehen.

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Nachtimpression einer großartigen Veranstaltung. Ein möglicher zukünftiger Ministerpräsident in Thüringen muss Opel fahren. Einen Opel Grandland X, produziert in Eisenach, der Geburtsstätte des größten Komponisten Johann Sebastian Bach ! Wenn das keine Musik auf der Straße ist.

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Auf das Prinzip Hoffnung! Inzwischen haben die Wähler gesprochen. Eine deutliche Mehrheit - so die aktuellste Befragung Thüringer Wähler - tritt für eine "pink-schwarze" Koalition, sprich zwischen Linken und der CDU ein.

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