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19.12.2018 | 2.571 Aufrufe
Jahresrückblick 2018 - Supersportwagen
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Es gibt sie noch: die Autos, die weder bei der Leistung, noch beim Sound Kompromisse eingehen. Auch das Jahr 2018 brachte wieder einige Supersportwagen hervor. Wie den McLaren Senna, eine Fahrmaschine par excellence. Was will man auch anderes erwarten, wenn der Namensgeber eine Formel-1-Legende ist.
© Foto: McLaren
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Und um gleich bei den Superlativen zu bleiben: Bugatti ließ es sich nicht nehmen, den 1.500 PS starken Chiron nachzuschärfen. Herausgekommen ist der Divo. Dabei ging es weniger um die Leistung, sondern mehr um Gewichtseinsparung (minus 35 kg) und besseres Fahrverhalten. Die brachiale Optik gibt's obendrauf.
© Foto: picture alliance/Genin Nicolas/abaca
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Apropos Gewicht: In dieser Disziplin richten sich die Blicke nach Norwich, Großbritannien. Wohl kaum ein anderer Hersteller zelebriert Leichtbau so leidenschaftlich wie Lotus. Ganz nach dem Motto von Firmengründer Colin Chapman: "Mach es einfach, mach es leicht!“ So ist 2018 der Lotus 3-Eleven 430 entstanden. 436 PS treffen auf lediglich 920 Kilogramm. Und wer braucht schon eine Frontscheibe?
© Foto: Lotus
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Für Aufsehen sorgte in diesem Jahr auch ein ganz besonderes Projekt aus dem baden-württembergischen Affalterbach. "One" wird der neue Supersportwagen von Mercedes-AMG heißen - und im Revier von Porsche 918 und La Ferrari wildern. Der 1,6-Liter-V6-Turbo stammt aus der Formel 1. Zusammen mit vier E-Motoren wird die Systemleistung oberhalb von 1.000 PS liegen.
© Foto: Mercedes-Benz
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Während der "One" von Mercedes-AMG auf Rennsporttechnik setzt, aber ein Straßensportler bleibt, sieht es bei der Neuauflage des legendären Porsche 935 schon anders aus. Der Neue ist ein reines Trackday-Fahrzeug ohne Straßenzulassung. 77 Stück sollen entstehen. Die Basis - wenn man das in diesem Fall überhaupt so nennen darf - bildet der Porsche 991 GT2 RS, der selbst schon eines der begehrtesten Derivate der 911er-Reihe ist.
© Foto: Porsche
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Wer ein Rennauto für die Straße sucht - auch der wird in Zuffenhausen fündig. Zum Beispiel beim Porsche GT3 RS, der dieses Jahr in der neuesten Generation auf den Markt kam. Der Sechszylinder-Boxer ist direkt dem Rennwagen "GT3 Cup" entnommen, das Drehzahlinferno endet erst bei 9.000 Umdrehungen, 520 PS befeuern die Hinterräder. Vielleicht das Wichtigste: Hier arbeitet noch ein reiner Saugmotor!
© Foto: Porsche
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Saugmotoren sind eine aussterbende Gattung, Turbomotoren markieren derzeit das Mittel der Wahl. Doch auch hier steht schon ein Nachfolger in den Startlöchern: der E-Motor. Dass dieser auch Supersportwagen-Fahrer beglücken kann, will Automobili Pininfarina beweisen. Früher eine Designschmiede, will das Unternehmen jetzt im Elektro-Autobau Geschichte schreiben. Die Zutaten: 1.900 PS, 2.300 Nm Drehmoment, von Null auf 100 km/h in unter zwei Sekunden. Zu schön, um wahr zu sein. Ende 2020 soll sich der Traum erfüllen.
© Foto: Automobili Pininfarina
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Doch nicht nur Automobili Pininfarina setzt bei Supersportwagen auf E-Antrieb. Ein Unternehmen, dass in der Szene schon lang für Furore sorgt, ist Rimac aus Kroatien. Firmengründer Mate Rimac fing klein an und ließ sich nicht beirren - inzwischen ist sogar Porsche am Unternehmen beteiligt. Was heute schon möglich ist, zeigte Rimac auf dem diesjährigen Genfer Autosalon mit seinem Elektro-Supersportwagen "C_Two". Der radselektive Allradantrieb hat wahnwitzige 1.914 PS zu verteilen. Erst bei 412 km/h soll Schluss sein. Spätestens hier werden wohl auch überzeugte Anhänger von Verbrennungsmotoren schwach.
© Foto: Rimac
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Doch noch haben so schützenswerte Wesen wie ein V8 nicht ausgedient. Den besten Beweis dafür liefern natürlich die Amerikaner. Ganz nach dem Motto "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen" arbeitet im Dodge Challenger SRT Hellcat "Redeye" ein 6,2 Liter großer Kompressor-V8 mit 808 PS. Die 717 PS in der "normalen" Version der Höllenkatze waren natürlich zu wenig.
© Foto: Dodge
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Um in den USA zu bleiben: Es muss nicht immer ein V8 sein, auch ein V6-Biturbo kann reichen, wie der Ford GT beweist. Wer dann noch das nötige Kleingeld übrig hat, nimmt das Sondermodell "Carbon". Unter anderem Kohlefaser-Felgen, eine Titan-Abgasanlage sowie Titan-Radmuttern senken das Gewicht um immerhin 18 kg. Dafür sind Klima und Infotainment an Bord. So richtig haben die Amerikaner die Leichtbau-Idee dann doch nicht verstanden.
© Foto: Ford
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Kein Sportwagen, sondern ein "Hypercar" will der "Tuatara" SSC North America sein. Das Ziel: den offiziellen Geschwindigkeitsrekord des Koenigsegg Agera RS knacken. Der lag bei 447,23 km/h wohl gemerkt. Möglich machen soll es ein sensationeller cw-Wert von 0,279 (Bugatti Chrion: 0,36) und spezieller Ethanol-Treibstoff E85, der 1.774 PS aus dem Motor kitzelt. Abwarten, ob der "Tuatara" Taten folgen lässt oder doch nur eines der vielen vollmundigen, aber nie gehaltenen Hypercar-Versprechen bleibt.
© Foto: SSC North America
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Ein anderes Versprechen hört auf den Namen "New Stratos". Die Lancia-Legende aus den 70er-Jahren soll seine Wiedergeburt feiern. Bereits 2010 wurde der Retro-Sportwagen vorgestellt, doch Ferrari legte sein Veto ein. Der Grund war simpel: Das Modell basierte damals auf dem F430. Nun soll der Keil in einer Kleinstserie von 25 Exemplaren bei Manifattura Automobili Torino entstehen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
© Foto: New Stratos
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Dass Ferrari jedoch offen ist für Experimente, zeigt das EInzelstück "SP38". Basis ist der 488 GTB. Kleiner, feiner Unterschied zum Stratos: Den "SP38" bauen die Italiener selbst. Immer wieder entwirft die Ferrari-Karosserieabteilung auf Kundenwunsch Einzelstücke, die sich durch ein eigenständiges Design auszeichnen. Hauptsache der Preis stimmt. So ist im Fall des "SP38" wohl eine siebenstellige Summe fällig.
© Foto: Ferrari
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Deutlich billiger, wenn auch kein Schnäppchen ist der Rezvani Alpha X Blackbird. Der kalifornische Sportwagenhersteller Rezvani präsentierte 2018 sein Targa-Coupé in einer 700-PS-Variante. Das Gewicht liegt bei 750 kg. Eine mehr als interessante Mischung.
© Foto: Rezvani Motors
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Ein Supersportler aus Österreich? - Klingt im ersten Moment nach einem Aprilscherz. Doch Vorsicht: Auch ein Ferdinand Piëch stammt aus der Alpenrepublik und hat immerhin den 1001-PS-Bugatti Veyron auf den Weg gebracht. So plant nun die Milan-Manufaktur aus Niederösterreich einen 1.325 PS starken Straßensportwagen mit V8 und vier Turboladern. "Milan Red" soll das Modell heißen. 99 Stück sind geplant, 2020 soll die Auslieferung starten.
© Foto: Milan
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Einer, der sich nicht mehr beweisen muss, ist der Lamborghini Aventador. Zum Ende seiner Amtszeit hin knackte im Sommer die "SVJ"-Version mit 770 PS den Rundenrekord auf der Nordschleife. Um nur ein paar Momente später von einem Porsche GT2 RS "MR" vom Thron gestoßen zu werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Rekordzeit unterboten wird. So können sich Sportwagenfans schon auf die neue Saison 2019 freuen.
© Foto: Lamborghini
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